Im Ausland bezahlen und Geld abheben

Günstig ohne versteckten Kosten

Beinahe 40 Millionen Deutsche verreisen jährlich ins Ausland. Wer gerne reist, der weiß, dass das Bargeldabheben sowie Bezahlen im Ausland teuer werden kann. Financer zeigt Ihnen, wie Sie im Urlaub immer sicher, kostengünstig und flexibel Bargeld abheben und Rechnungen mit Ihren EC-Karten bzw. Kreditkarten bezahlen können.

Jeder Reisende, der über ein begrenztes Budget zum Reisen verfügt, sollte sich bemühen, die hohen Auslandsgebühren, die beim Bargeldabheben sowie beim Bezahlen im Ausland anfallen, zu vermeiden. Oft ist einem gar nicht bewusst, welche Kosten plötzlich verrechnet werden. Wir zeigen Ihnen, welche Gebühren für Sie anfallen und wie Sie diese vermeiden können.

Auslandseinsatzgebühren vermeiden und Geld sparen

  • Fremdwährungsgebühren
  • Bargeldabhebungsgebühren
  • Gebühren der Bankomatenbetreiber
  • Kursdifferenzen bei Bargeldabhebungen
  • Kursdifferenzen bei Kartenzahlungen

Fremdwährungsgebühren

Fremdwährungsgebühren sind zusätzliche Kosten, die Ihnen in Verbindung mit Zahlungen bzw. Bargeldabhebungen in einer fremden Währung verrechnet werden. Abhängig vom Anbieter werden diese Gebühren bei Bargeldabhebungen bzw. bei der Kartenverwendung im Ausland verrechnet. Die Fremdwährungsgebühr ist meist ein Prozentsatz des verwendeten Betrags und bewegt sich zwischen 1% und 3%.

Bargeldabhebungsgebühren

cash usdBargeldabhebungsgebühren sind zusätzliche Gebühren, die zu den Fremdwährungsgebühren verrechnet werden. Manchmal ist dies ein Fixbetrag zwischen 4,- und 6,- EUR. Einige Anbieter verrechnen hier auch einen prozentualen Betrag, wie beim Fremdwährungsentgelt.

Gebühren der Bankomatenbetreiber

Gebühren der Bankomatenbetreiber werden unabhängig vom Anbieter Ihrer EC-Karte bzw. Kreditkarte verrechnet. Jeder Bankomatenbetreiber kann eigene Gebühren verrechnen. Vor allem in touristischen Gebieten nutzen dies Bankomatenbetreiber aus und schlagen eine zusätzliche Gebühr von meist bis zu 5,- EUR auf. Sie vermeiden diese Gebühren, indem Sie Geld bei anderen Bankomaten abheben oder die Santander 1st Plus Kreditkarte verwenden. Bei dieser Kreditkarte werden die Gebühren auf Antrag (innerhalb von 6 Wochen) zurückerstattet.

Kursdifferenzen bei Bargeldabhebungen

Abhängig vom Bankomatenbetreiber wird Ihr Geld immer zu einem anderen Kurs umgerechnet. Im Ausland schlägt Ihnen der Bankomat meist vor, den Abhebungsbetrag in die lokale Währung umzurechnen bzw. diesen in EUR abzubuchen. Wählen Sie hier immer die lokale Währung, da der Umrechnungskurs in EUR meist nachteilig ist.

Kursdifferenzen bei Kartenzahlungen

Viele Reisende beachten diesen Punkt überhaupt nicht, obwohl man, abhängig vom Reiseland, bis zu 80% der Rechnungen mit der EC-Karte bzw. Kreditkarte bezahlt. Hier handelt es sich um den Umrechnungskurs zwischen der lokalen Währung und dem EUR. Jeder Anbieter orientiert sich grob am EZB Referenzkurs, schlägt jedoch Gebühren drauf. Dies ist der Grund, warum sich der Umrechnungskurs vieler Banken unterscheidet. Wer häufig reist, sollte daher jene Bank bzw. jenen Kreditkartenanbieter auswählen, der die besten Umrechnungskurse anbietet. Meist sind dies Direktbanken, die aufgrund der schlanken Unternehmensstruktur häufig niedrigere Gebühren verrechnen.

Beste EC-Karte / Kreditkarte für Ausland

DKB Cash + DKB Visa CardN26 Mastercard EC – Karte1st Plus Santander Visa Kreditkarte
Jahresgebühren0,- EUR0,- EUR0,- EUR
Fremdwährungsgebühren1,75% (0% für Aktivkunden)0%0%
Bargeldabhebungsgebühren in der EUR-Zone0,- EUR0,- EUR0,- EUR
Bargeldabhebungsgebühren in Fremdwährungen1,75% (0% für Aktivkunden)1,70%0%
EUR/USD Kurs zum 16.3.20181,229920 USD1.233488 USD1.238476USD
Gebühren der Bankomatenbetreiber werden zurückerstattetNeinNeinJa
NotizNur für Aktivkunden mit monatlichem Eingang von mindestens 700,- EURVerwalten Sie Ihre Finanzen mit Hilfe Ihres Smartphones. Anmeldung in 8 Minuten ohne Papierkram.Die einzige Kreditkarte, wo die Gebühren der Bankomatenbetreiber zurückerstattet werden

Antrag

Antrag

Antrag

 

Jedes Produkt hat seine Stärken und Schwächen und es obliegt Ihnen, welches Sie auswählen. Bei Reisen sollte man vor allem diese drei Punkte beachten:

Sicherheit

Wer im Ausland reist, der möchte vor allem, dass seine Geldtransaktionen sicher und unkompliziert abgewickelt werden. Alle drei Karten sind für die Verwendung im Ausland sehr gut geeignet. Die N26 Mastercard bietet Ihnen die Option, sich Push-Notifikationen am Smartphone anzeigen zu lassen, sobald eine Kontobewegung erfolgt. Damit können Sie gleich beim Kauf kontrollieren, wie viel Sie bezahlt haben.

Liquidität

Im Ausland weiß man nie, wann und wie viel Geld man genau benötigt. Während Sie in entwickelten Ländern, wie Canada, USA oder Australien, einen Bankomaten an jeder Ecke finden, ist dies in Südost-Asien bzw. Afrika nicht immer der Fall. Es ist daher wichtig, dass im Bedarfsfall immer eine Ihrer Karten funktioniert. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eine Visa und Mastercard dabei zu haben. Nicht alle Kartenleser und Bankomaten akzeptieren Ihre Visa bzw. Mastercard. Zwei Karten dabei zu haben ist somit eine gute Absicherung im Fall, dass eine nicht funktioniert. Es ist auch ratsam, Ihrer Bank Bescheid zu geben, falls Sie im Ausland unterwegs sind, damit Sie Ihre Karte nicht sperrt (DKB).

Preis

Der Preis ist natürlich wichtig, für jene, die im Ausland mit EC Karten bzw. Kreditkarten bezahlen. Die anfallenden Auslandseinsatzgebühren haben wir Ihnen bereits präsentiert. Hier noch eine Übersicht an Kursunterschieden beim US-Dollar / EUR bei den drei erwähnten Karten.

 

DKB Cash + DKB Visa CardN26 Mastercard EC- Karte1st Plus Santander Kreditkarte
EUR/USD Kurs zum 16.3.20181,229920 USD1.233488 USD1.238476USD
500,- EUR in USD614,96 USD616,74619,24

Die erwähnten Karten sind für den Auslandseinsatz sehr gut geeignet und unterscheiden sich nur gering.

Jahrelang war die DKB Kreditkarte der perfekte Begleiter auf Reisen. Seit Ende 2016 gelten die Vorteile jedoch nur mehr für Aktivkunden mit einem Mindesteinkommen von 700,- EUR. Wenn Sie das Girokonto als Gehaltskonto nutzen möchten, ist dies die perfekte Lösung.

Bei N26 sind Sie nicht an Umsatzbeträge gebunden und können jederzeit die Vorteile nutzen. Das Bezahlen mit der N26 EC Karte ist im Ausland kinderleicht.

Bei der Santander 1st Plus Kreditkarte profitieren Sie zusätzlich vom besten Umrechnungskurs sowie der Rückerstattung von Gebühren bei Bankomatenbetreibern. Der einzige Nachteil hier ist, dass es sich um eine Revolving-Karte handelt. Sie müssen daher monatlich Ihre Kreditkartenbeträge aktiv von Ihrem Girokonto begleichen, um 13,16% Zinsen im Jahr zu vermeiden.

Die Auswahl liegt ganz bei Ihnen, uns gefällt die Mischung aus N26 Mastercard und 1st Plus Santander Visa Kreditkarte, da Sie bei der N26 Ihre Ausgaben am Smartphone verwalten und die Santander Kreditkarte unabhängig vom Girokonto nutzen können. Zusätzlich haben Sie immer zwei Karten dabei und sind somit auf der sicheren Seite, wenn eine der Karten nicht akzeptiert wird. Sie müssen daher nicht sehr viel Bargeld mitschleppen und senken damit das Risiko eines Raubes.

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