Möglichkeiten für Studenten an Geld zu kommen

  • 27. April 2020
  • 8 Minuten Lesezeit
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Für viele Studenten ist die Studienzeit finanziell nicht unbedingt mit vielen Freiheiten verbunden. Mit rechtzeitiger Planung und Vorbereitung ist es aber möglich, den finanziellen Aspekt des Studentenlebens reibungslos zu gestalten.

Generell gilt bei der Finanzierung des Studiums: Die Mischung macht’s! Aus diesem Grund sollte man über die zahlreichen Möglichkeiten zur Studienfinanzierung angemessen informiert sein. Wir liefern Ihnen hierzu alle nötigen Angaben.

Kosten des Studiums

Trotz Abschaffung der Studiengebühren ist für ein Studium von 10 Semestern in Deutschland mit einer Gesamtsumme von etwa 45.000 € zu rechnen.

Kleiner Tipp am Rand

Um einen klaren Überblick zu erhalten, wie es zu dieser Summe kommt, ist es hilfreich, die Kosten auf Monatsebene zu ermitteln.

Monatlich verfügt der deutsche Durchschnittsstudent laut der 21. Sozialerhebung der Studentenwerke im Jahre 2016 über 918 € zur Finanzierung des Studiums.

Im Folgenden finden Sie die durchschnittlichen Ausgaben eines Studenten im Überblick:

Art der Ausgabe

Kosten

Miete (inkl. Nebenkosten)323,- EUR
Lebensmittel168,- EUR
Kleidung42,- EUR
Lehrmaterialien20,- EUR
Fahrtkosten94,- EUR
Medizinische Versorgung80,- EUR
Telefon, Fernsehen, Internet31,- EUR
Freizeit, Sport, Kultur61,- EUR

Die Gesamtsumme der monatlichen Ausgaben beträgt somit 819,00 € und hängt natürlich vom Bundesland ab, da besonders die Miete stark variiert.

Während in München, Hamburg oder Frankfurt deutlich höhere Summen zu erwarten sind, können Studenten in Dresden, aber auch Köln oder Berlin mit akzeptableren Mieten rechnen.

p2p-min iconMöglichkeiten für Studenten, an Geld zu kommen

Das Studium selbst finanzieren und den Eltern gegenüber finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen, diesem Ziel würden die meisten Studenten gerne nachgehen.

Zielstrebige Studenten, die ihren akademischen Verpflichtungen, wie die Teilnahme an Seminaren, Vorlesungen und Hausarbeiten, verantwortungsbewusst nachkommen, haben aber in der Regel nicht genügend Zeit, um nebenher auch noch Geld zu verdienen. Daher ist es wichtig, als Student die verschiedenen Möglichkeiten, die als finanzielle Unterstützung zur Finanzierung des Studiums dienen können, rechtzeitig kennenzulernen.

Möglichkeiten für Studenten an Geld zu kommen

  • Geld von den Eltern
  • BAföG
  • Nebenjob
  • Kindergeld
  • Stipendien
  • Studentenkredite

Besonders zu Beginn des Studiums kommen auf Studenten (und ihre Eltern) Kosten zu, beispielsweise für die Wohnungs- oder WG-Zimmer-Einrichtung, die es zu begleichen gibt.

Je früher man sich mit den vorher genannten Möglichkeiten auseinandergesetzt und einen finanziellen Plan für das Studium zusammengestellt hat, desto weniger Unannehmlichkeiten wird es von der finanziellen Seite her während des Studienverlaufs geben.

Geld von den Eltern

In Deutschland werden 86 % der Studierenden von ihren Eltern finanziell unterstützt und zwar mit einem Betrag von durchschnittlich 541 € pro Monat.

Dabei treten drei entscheidende Fragen auf:

  • Sind die Eltern finanziell in der Lage, das Studium ihres Kindes zu finanzieren?
  • Sind die Eltern gewillt, die Studienkosten des Kindes zu tragen?
  • Möchten Studenten während des Studiums von den Eltern abhängig sein?

Gesetzlich gesehen sind Eltern ihren Kindern gegenüber verpflichtet, die Ausbildung bis zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu finanzieren, auch nachdem ihre Kinder volljährig geworden sind.

Voraussetzung dafür ist die eingehaltene Regelstudienzeit. Abhängig vom Einkommen der Eltern sieht der Gesetzgeber Unterhalt für Studenten vor, die nicht mehr zu Hause wohnen.

BAföG

Mit BAföG werden hauptsächlich Erstausbildungen an allgemeinen, berufsbildenden Schulen, Kollegs, Akademien und Hochschulen bis zum berufsqualifizierenden Abschluss gefördert.

Im Durchschnitt erhält etwa jeder fünfte deutsche Student staatliches BAföG.

Voraussetzungen für den Erhalt von BAföG

  • Deutsche Staatsangehörigkeit oder EU-Bürger
  • Altersgrenze bis zu 30 Jahren, bei Masterstudien bis zu 35 Jahren
  • Kein dauerhaftes eigenes Einkommen, welches 450 Euro im Monat überschreitet
  • Kein eigenes Einkommen, welches im Bewilligungszeitraum von 12 Monaten 5.400 Euro überschreitet

Die Höhe der Förderung hängt von den persönlichen Lebensumständen und der finanziellen Situation des Antragstellers und dessen Familie ab.

Chancen auf BAföG erhöhen

Sollte der Student aufgrund der Ausbildung in eine andere Stadt ziehen, erhöht das seine Chancen auf eine BAföG.

Der Höchstsatz beträgt seit Beginn des Wintersemesters 2019/2020 monatlich:

  • 744 Euro für Studierende bis 24 Jahre
  • 853 Euro für Studierende bis 29 Jahre
  • 933 Euro für Studierende ab 30 Jahre oder Studierende, die über dem 14. Fachsemester studieren

Bei Studenten werden 50 % der Förderung als Vollzuschuss gewährt, die zweite Hälfte als ein zinsloses Darlehen. Die Rückzahlung startet erst fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer und ist auf höchstens 10.000 Euro begrenzt.

Aber zumindest zu einem Zeitpunkt des Studiums haben die restlichen Finanzierungsquellen nicht ausgereicht und der Großteil der Studenten hat sich für einen Nebenjob entschieden.

Nebenjob

Mehr als die Hälfte der deutschen Studenten verdient zur Finanzierung des Studiums durch Nebenjobs Geld dazu. Das heißt nicht unbedingt, dass jeder zweite Student von Anfang bis Ende des Studiums einem Nebenjob nachgeht.

Schnell kann es aber zu viel des Guten bedeuten. Falls die monatliche Verdienstgrenze von 450 Euro regelmäßig überschritten wird, kommt es zu BAföG-Kürzungen.

Viele Krankenversicherungen stufen ihre Versicherten bei einer höheren Arbeitszeit zudem nicht mehr als Studenten ein und verlangen höhere Beiträge.

Zu den bisher üblichen Nebenjobs gehören Minijobs und Werkstudentenjobs. Doch heutzutage werden Online-Jobs immer beliebter. Auch lässt sich mit Apps Geld verdienen. 

Als Student online Geld zu verdienen ist besonders wegen der angebotenen Flexibilität und Ortsunabhängigkeit hilfreich, da man sich seine Zeit vollständig selbst einteilen kann, was auch zu höherem individuellen Studienerfolg führen kann.

Kindergeld

Bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres haben die Eltern des Studierenden Anspruch auf Kindergeld. Dieses wurde zum 1. Juli 2019 monatlich um zehn Euro pro Kind angehoben.

Das Kindergeld beträgt:

  • 204 Euro monatlich für das erste und zweite Kind
  • 210 Euro monatlich für das dritte Kind
  • 235 Euro monatlich für das vierte und jedes weitere Kind

Auch wenn diese Beträge vielleicht nicht allzu beeindruckend wirken, können sie in Kombination mit einer eventuell erhaltenen BAföG das Studentenleben um einiges erleichtern.

Stipendien

Was Stipendien betrifft, so herrschen in Verbindung mit diesem Thema weiterhin zahlreiche Irrtümer.

Auch Stipendien sind eine Option…

Die meisten Studenten sind nur wenig über Stipendienmöglichkeiten informiert und nehmen an, Stipendien seien nur für Hochbegabte und es gäbe nur sehr wenige Stipendiengeber.

Das ist aber nicht so, eine Bewerbung lohnt sich und ist oftmals schnell und unkompliziert!

Das sind die generellen Voraussetzungen für die Bewerbung:

  • Gute Leistungen in der Schule oder im Studium
  • Ansprechendes Motivationsschreiben
  • Ehrenamtliches Engagement (Bonus)

Die bekannteste deutsche Stipendienstiftung ist die Studienstiftung des Deutschen Volkes. Auch zahlreiche kirchliche und politische Einrichtungen und Stiftungen unterstützen Studenten bei der Finanzierung ihres Studiums.

Studentenkredite

Der größte Unterschied zwischen Studentenkredit und gewöhnlichem Ratenkredit ist, dass Sie die Kredithöhe in monatlichen Beträgen und nicht auf einmal ausbezahlt erhalten.

Häufig ist es für Studenten nicht einfach, einen Kredit zu erhalten, da diese kein Einkommen nachweisen können. In Deutschland ist Ferratum Express der einzige seriöse Anbieter, der einen Kredit ohne Einkommensnachweis anbietet.

Kredit ohne Einkommensnachweis beantragen

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  • Kreditsumme bis 1.000,- EUR
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Repräsentatives Beispiel: 10.36% eff. Jahreszins, fester Sollzins p.a.: 10.36%, Nettodarlehensbetrag 500 EUR, Gesamtbetrag: 504.32 EUR, Gebühren: 0 EUR, Monatsrate 504.32 EUR, Ferratum Bank p.l.c.

Nicht immer sind Studentenkredite für alle Studenten gleich gut geeignet, weshalb Strival Sie direkt mit Unternehmen und Privatpersonen verbindet, die das dringend benötigte Geld zur Verfügung stellen.

Autor Sven

Country Manager von Financer Deutschland

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Zuletzt aktualisiert 3. Juli 2020

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