Hundekrankenversicherung

In diesem Beitrag erhalten Sie alle nötige Informationen zu den Kosten, Konditionen und Vorteilen einer Hundekrankenversicherung.

Mit diesem Ratgeber finden Sie die beste Hundekrankenversicherung für Ihren Vierbeiner

Anbieter sortieren
  • Bis zu 100% Kostenerstattung
  • Freie Tierarztwahl
  • Keine Wartezeiten
  • Weltweiter Versicherungsschutz
Antrag

Ausgewählt 19 Mal

  • Jahreshöchstleistung unbegrenzt
  • Heilbehandlungen und Operationen
  • Gesundheitsvorsorgepauschale 70,- EUR
  • Auslandsschutz weltweit bis zu 12 Monaten
Antrag

Ausgewählt 8 Mal

  • Versicherungssumme unbegrenzt
  • Zuschuss zur Sterilisation/Kastration 50,- EUR
  • Freie Tierarztwahl
  • Auslandsschutz Europa 6 Monate
Antrag

Ausgewählt 7 Mal

  • Bis zu 100% Kostenerstattung
  • Zuschuss zur Sterilisation / Kastration
  • Gesundheitspauschale bis 100,- EUR
  • Ohne lange Gesundheitsprüfung
Antrag

Ausgewählt 125 Mal

  • Versicherungssumme Operation unbegrenzt
  • Versicherungssumme ambulante und stationäre Heilbehandlung bis 1.100,- EUR
  • Gesundheitspauschale bis 100,- EUR
  • Reisekostenerstattung 50 % bis 2.000,- EUR
Antrag

Ausgewählt 2 Mal

Man sagt nicht umsonst, dass Hunde unsere besten Freunde sind – sie sind loyal, lebhaft und stets gut gelaunt. Hunde sind häufig ein wichtiger Bestandteil der Familie und benötigen, wie auch wir Menschen, im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit medizinische Hilfe.

Eine gute Hundekrankenversicherung ist wichtig, da sie optimalen Schutz bietet, um die bestmögliche Behandlung für den Vierbeiner zu gewährleisten.

Was zahlt eine Hundekrankenversicherung?

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, empfehlen wir Ihnen, die Hundekrankenversicherungen zu vergleichen, da nicht jedes Versicherungsunternehmen für die gleichen Leistungen aufkommt.

Die Höhe der Erstattung kann bis zu 100 % betragen und hängt logischerweise davon ab, für welchen Tarif Sie sich entscheiden. In der Regel übernimmt die Hundekrankenversicherung folgende Leistungen:

Wie Sie sehen, kann eine Hundekrankenversicherung eine Vielzahl von Leistungen übernehmen – die genauen Konditionen hängen immer vom Anbieter sowie dem Tarif ab, für den Sie sich entscheiden.

Beachten Sie, dass es Unterschiede zwischen einer Hundekrankenversicherung und einer reinen Hunde-OP-Versicherung gibt! Eine Hundekrankenversicherung übernimmt verständlicherweise mehr Leistungen als eine OP-Versicherung, die sich ausschließlich auf Eingriffe fokussiert.

Die häufigsten Operationen bei einem Hund

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der häufigsten Hundeoperationen:

  1. Tumor – rund 40 % aller Operationen fallen aufgrund eines Tumors an.
    Kosten: etwa 450,- EUR, bei schwerwiegenden Eingriffen bis zu 1.000,- EUR
  2. Gelenkoperation – bei wachstumsbedingten Erkrankungen oder Arthrose
    Kosten: 1.000,- EUR bei akuter Erkrankung
  3.  Zähne ziehen – insbesondere bei Zahnentzündungen
    Kosten: 230,- EUR
  4. Wundnaht an der Haut – kann bei Raufereien mit anderen Hunden oder beim Spielen passieren
    Kosten: 350,- EUR

Was / wann zahlt eine Hundekrankenversicherung nicht?

Welche Leistungen eine Hundekrankenversicherung übernimmt, hängt stets vom Anbieter sowie den einzelnen Policen ab, die sich zusätzlich zu Ihrem Tarif abschließen lassen. Auch deswegen sollten Sie die einzelnen Hundeversicherungen vergleichen.

Was übernimmt eine Hundekrankenversicherung in der Regel also nicht?

    Bedarfsgegenstände (Leinen oder auch Hundekörbe)
  • Diätfutter
  • Kastration oder Sterilisation
  • Pflegezubehör (Kämme und Haarshampoos)
  • Erstellung von Bescheinigungen sowie Gutachten
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass jene Leistungen, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Gesundheit des Hundes stehen, nicht übernommen werden.

Ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll?

Sie alleine entscheiden, ob eine Hundekrankenversicherung sinnvoll ist. Fakt ist, dass viele Besitzer an Ihren Hunden hängen und alles im Rahmen Ihrer Möglichkeiten unternehmen möchten, dass es dem tierischen Freund im hohen Alter an nichts fehlt – auch nicht an einer medizinischen Versorgung.

Wie bei Menschen, kann auch bei Tieren jede Situation ein Risiko bergen – selbst beim Gassigehen oder Spielen mit anderen Hunden.

Fakt ist: Leidet Ihr Hund an einer chronischen Erkrankung oder verletzt er sich, so kann dies dazu führen, dass es zu einer dauerhaften Behandlung oder gar mehreren Operationen kommt. Das tut nicht nur Ihnen und dem Hund weh, sondern auch dem Geldbeutel, der um einige Tausend Euro leichter wird.

Besonders Hartz 4-Empfänger, Studenten und Menschen mit geringem Einkommen geraten dann in eine schwierige finanzielle Situation. Besonders in diesem Fall ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll.

Unser Tipp: Wenn Ihr Hund selten erkrankt, Sie fast nie den Tierarzt aufsuchen müssen und dies für Sie keine finanzielle Belastung darstellt, so reicht bereits eine Hunde-OP-Versicherung aus. Mehr Informationen über die Hunde-OP-Versicherung sowie die Leistungen und Kosten erhalten Sie hier.

Wer jedoch auf Nummer sicher gehen möchte und seinem Hund auch im Alter, wenn gesundheitliche Einschränkungen vermehrt auftreten, den maximalen Schutz gewährleisten möchten, für den ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll.

Vergleichen Sie die Hundekrankenversicherungen und erkundigen Sie sich nach den einzelnen Zusatzbausteinen, beziehungsweise Policen, um einen Schutz für Ihren Vierbeiner zu finden, der optimal auf die Lebensbedingungen zugeschnitten ist.

Nicht alle Hunderassen sind gleich krankheitsanfällig

Es gibt Hunderassen, die krankheitsanfälliger sind als andere. In einer ausführlichen Untersuchung haben Wissenschaftler des Royal Veterinary College in Großbritannien die 50 beliebtesten Hunderassen krankheitsbedingt untersucht und ausgewertet.

Im Folgenden liefern wir eine kurze Übersicht mit Hunderassen, die anatomie- oder zuchtbedingt anfälliger für gewisse Erkrankungen sind:

  • Rassen mit platter Schnauze, zum Beispiel Möpse oder Bulldoggen – Atemwegserkrankungen
  • Größere Rassen, zum Beispiel Schäferhunde – Krankheiten am Muskel-Skelett-Apparat (besonders Ellenbogen und Hüftdysplasie)
  • Kleinere Rassen – Nerven- und Hormonstörungen aufgrund verringerter Schädelgröße
  • Hunde mit tief liegenden oder heraustretenden Augen – Augenirritationen
All diese Erkrankungen und Einschränkungen sind auf die physischen Merkmale Ihres tierisch besten Freundes zurückzuführen.

Vergessen Sie nicht: Eine Hundekrankenversicherung sollte sich an erster Stelle für Ihren Hund lohnen!

Wie viel kostet eine Hundekrankenversicherung?

Die Kosten einer Hundekrankenversicherung unterscheiden sich je nach Anbieter und Vertragsmodell und hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Hundealter in Jahren / Geburtsdatum des Hundes
  • Gewicht
  • Ist der Hund gechipt oder tätowiert?
  • Rasse

Zudem sind die Kosten einer Hundekrankenversicherung auch immer von den Policen abhängig, die Sie zusätzlich abschließen. Je geringer der Leistungsumfang der Hundekrankenversicherung, desto günstiger.

Eine Hundekrankenversicherung kann je nach Leistungsvariante für bereits 10,- EUR im Monat erhältlich sein und bis zu 50,- EUR kosten.

Hundewelpen können ab acht Monaten versichert werden. Sollten Sie eine Hundekrankenversicherung für Ihren tierisch besten Freund in Erwägung ziehen, so empfehlen wir Ihnen, dies bereits im frühen Alter zu tun – so lässt sich Geld sparen.

Faustregel: Je älter der Hund, desto krankheitsanfälliger und desto teurer der Versicherungsbeitrag.

Worauf muss ich beim Vergleich von Hundekrankenversicherungen achten?

Es gibt gleich mehrere Dinge, die Sie beachten sollten, wenn Sie Hundekrankenversicherungen vergleichen:

  • Erstattungslimit – je nach Anbieter unterliegt die Erstattungshöhe einer Begrenzung. Je geringer das Erstattungslimit, desto geringer der Beitrag. Eine gute Versicherung hat in der Regel kein Erstattungslimit.
  • Zuschüsse – bei Leistungen, die nicht unmittelbar als Behandlungen gelten (wie zum Beispiel Kastration, Impfungen oder dem Anbringen von Chips) erhalten Sie von der Hundekrankenversicherung einen Zuschuss. Dieser ist nicht nötig, wenn der Hund bereits kastriert ist oder schon einen Chip zur Identifizierung hat.
  • Auslandsschutz – wer mit dem Hund in den Urlaub verreist, der sollte im Idealfall über eine Versicherung verfügen, die weltweit oder wenigstens im europäischen Ausland greift.
  • Höhe der Selbstbeteiligung – mit Selbstbeteiligung sind die Kosten einer Hundekrankenversicherung deutlich niedriger. Bei einem regelmäßigen Besuch beim Tierarzt kann die Selbstbeteiligung jedoch schnell zu einem beträchtlichen Kostenpunkt werden.
  • Freie Tierarztwahl – Einige Versicherungen schränken die Tierarztwahl ein, während andere eine freie Tierarztwahl garantieren.

Fazit der Hundekrankenversicherung

Eine umfangreiche Hundekrankenversicherung kann für Ihren tierisch besten Freund ein Lebensretter sein – und Sie finanziell entlasten. Die beste Hundekrankenversicherung ist diejenige, die Ihre sowie die Bedürfnisse Ihres Hundes deckt.

Achten Sie auf Zusatzoptionen und lesen Sie Kleingedrucktes, da eine falsche Entscheidung Ihrerseits über die Art und den Umfang der Behandlung Ihres Hundes entscheiden kann.

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