Katzenkrankenversicherung

Auf der Suche nach einer Katzenkrankenversicherung? In diesem Beitrag finden Sie alle Informationen zu den Kosten, Leistungen und Konditionen einer Katzenkrankenversicherung.

Erkundigen Sie sich in diesem Beitrag und finden Sie die beste Katzenkrankenversicherung

  • Jahreshöchstleistung unbegrenzt
  • Heilbehandlungen und Operationen
  • Gesundheitsvorsorgepauschale 100,- EUR
  • Reiseservice
Antrag

Ausgewählt 13 Mal

  • Versicherungssumme Operation unbegrenzt
  • Versicherungssumme ambulante und stationäre Heilbehandlung bis 550,- EUR
  • Gesundheitsvorsorgepauschale 100,- EUR
  • Reisekostenerstattung 50 % bis 2.000,- EUR
Antrag

Ausgewählt 4 Mal

Katzen sind im wahrsten Sinne des Wortes wilde Tiere, die uns stets auf Trab halten. Als Tierbesitzer ist es unsere Verantwortung, die Katzen zu ernähren, zu pflegen und für ihre Gesundheit zu sorgen. Wie auch bei uns Menschen, gibt es unglückliche Situationen oder auch Missgeschicke, in denen es zu Verletzungen kommen kann und das Tier Medikamente, eine Behandlung oder gar eine Operation benötigt – in diesen Situationen ist der Abschluss einer Katzenkrankenversicherung ein sinnvolles Unterfangen.

Eine unschöne Situation – in der die Gesundheit des Tieres an erster Stelle stehen sollte und nicht die Finanzen, die im Rahmen einer Behandlung nicht unerheblich sind.

Wer eine Katzenkrankenversicherung abschließt, der sichert die Katze zwar nicht gegen das Risiko einer Erkrankung ab, aber Sie schützen sich selbst vor finanziellen Schäden und sorgen dafür, dass Ihre Katze die bestmögliche medizinische Behandlung erhält.

Was deckt eine Katzenkrankenversicherung ab?

Die Katzenkrankenversicherung ist umfangreicher als die Katzen-OP-Versicherung und man kann Sie mit der Krankenversicherung bei uns Menschen vergleichen. Wie bei jeder Versicherung unterscheiden sich die Leistungen der Katzenkrankenversicherung je nach Anbieter.

Jedoch deckt eine Katzenkrankenversicherung in der Regel folgende Leistungen ab:

Im Gegensatz zur Katzen-OP-Versicherung übernimmt die Katzenkrankenversicherung nicht nur die Kosten im Rahmen einer Operation, sondern auch die Behandlungskosten bei Verletzungen und (chronischen) Erkrankungen.

Die Katzenkrankenversicherung ist das umfangreichste Versicherungspaket, das Sie erhalten können.

Was / wann zahlt eine Katzenkrankenversicherung nicht?

Obwohl die Katzenkrankenversicherung in häufigen Fällen die Medikamente sowie Operationskosten bei Ihrer Katze übernimmt, gibt es auch bestimmte Voraussetzungen, unter denen Ihre Katzenkrankenversicherung die Kosten nicht übernimmt:

  • Medizinisch nicht notwendige Behandlungen – die Katzenkrankenversicherung übernimmt lediglich Eingriffe sowie Behandlungen, die in direkter Verbindung mit der Gesundheit Ihrer Katze stehen. Bei Operationen zur Herstellung von Rassenstandards oder Eingriffen kosmetischer Natur zahlt die Katzenkrankenversicherung nicht.
  • Prophylaxe – dieser Aspekt hängt vom Anbieter ab. In der Regel übernimmt die Katzenkrankenversicherung Impfungen nicht (jedenfalls nicht in vollem Umfang).
  • Diät- und Ergänzungsfutter – der Versicherer übernimmt Medikamente, die Kosten für Diät- und Ergänzungsfutter müssen Sie jedoch selbst tragen.
  • Vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführte Schäden
  • Schäden durch Naturkatastrophen – Überschwemmungen oder Erdbeben.

Die häufigsten Krankheiten bei einer Katze

Im Folgenden finden Sie einer Übersicht der häufigsten Krankheiten bei Katzen:

  1. Katzenschnupfen – eine Krankheit, von der insbesondere jüngere Katzen betroffen sind. Bereits eine Impfung kann hier vorbeugen.
  2. Katzenseuche – in der Regel ist hier eine Behandlung mittels Infusionen, Antikörpern sowie Interferonen nötig.
  3. Ektoparasitenbefall – hiervon sind insbesondere Katzen mit Freigang sowie Kontakt zu anderen Katzen betroffen. Die gängigsten Parasiten sind Flöhe, Zecken und Milben.
  4. Wurmerkrankung – mit Durchfall und Erbrechen als Begleiterscheinung. Die Wurmkur fungiert als übliche Behandlungsmethode.
  5. Chronische Niereninsuffizienz – eine unheilbare Erkrankung mit Todesfolge. Trotzdem kann ein Besuch beim Tierarzt die Symptome lindern.
  6. Katzendiabetes – besonders hier ist die Behandlung durch einen Tierarzt wichtig. Diabetes ist nicht heilbar, jedoch kann die Katze mit den richtigen Maßnahmen ein langes und glückliches Leben führen.
  7. Schilddrüsenüberfunktion – eine chronische Erkrankung, die sich mit einer Therapie behandeln lässt, wodurch Ihre Katze uneingeschränkt und ganz normal weiterleben kann.
Viele dieser Erkrankungen lassen sich durch therapeutische oder medikamentöse Maßnahmen behandeln. Denken Sie daran, dass neben Operationen (bei einer Fraktur oder Tumorentfernung) insbesondere chronische Erkrankungen ins Geld gehen können.

Ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll?

Ob eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll ist oder nicht, entscheiden Sie und hängt zudem von Ihrer Liquidität ab. Sollten Sie in der Lage sein, die Behandlungskosten im Falle einer Operation oder gar einer chronischen Krankheit verschmerzen zu können, so benötigen Sie wohl keine Katzenkrankenversicherung.

Beachten Sie jedoch, dass die Kosten einer Katzen-OP oder auch einer medikamentösen Behandlung im Falle einer chronischen Krankheit mehrere Tausend Euro betragen können. Es wäre ärgerlich, aufgrund einer Behandlung oder Operation für die Katze in eine finanzielle Notlage zu geraten.

Eine Katzenkrankenversicherung ist sinnvoll, da Sie sich dagegen absichern, Verantwortung für den finanziellen Schaden zu übernehmen – und Ihrer Katze die bestmögliche medizinische Versorgung ohne finanzielle Einschränkung bieten können.

Besonders bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes oder auch Herzproblemen ist die Katzenkrankenversicherung sinnvoll. Zudem ist das Risiko bei Freigängern höher, in einen Unfall oder Revierkämpfe verwickelt zu sein, als bei Hauskatzen.

Wie viel kostet eine Katzenkrankenversicherung?

Die Kosten einer Katzenkrankenversicherung hängen vom Anbieter sowie von vielen verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel:

  • Erstattungsgrenze
  • Selbstbeteiligung
  • Alter der Katze
  • GOT-Satz (1-fach, 2-fach oder gar 3-fach)
Während Sie eine Katzen-OP-Versicherung für rund 10,- EUR erhalten, ist die Katzenkrankenversicherung mit bis zu 35,- EUR monatlich eine umfangreichere, aber auch wesentlich teurere Option. Mehr Informationen über die Katzen-OP-Versicherung finden Sie in diesem Beitrag.

Worauf muss ich beim Vergleich von Katzenkrankenversicherungen achten?

Es gibt gleich mehrere Dinge auf die Sie achten sollte, wenn Sie Katzenkrankenversicherungen vergleichen:

  • Erstattungsgrenze – im Idealfall entscheiden Sie sich für eine Katzenkrankenversicherung ohne Erstattungsgrenze. Es gibt gewisse Anbieter mit einer Obergrenze der Deckungssumme pro Jahr. Wenn die Behandlungs- oder Operationskosten diese Summe übertreffen, müssen Sie die Differenz zahlen.
  • Selbstbeteiligung – zwar ist der monatliche Beitrag geringer, wenn Sie sich für eine Katzenkrankenversicherung mit Selbstbeteiligung entscheiden. Dafür müssen Sie aber im Schadensfall auch zu den Kosten beisteuern. Ohne Selbstbeteiligung ist der monatliche Beitrag leicht höher, dafür müssen Sie aber keine Kosten übernehmen, wenn es zu einer Operation oder Behandlung kommt.
  • Auslandskrankenschutz – informieren Sie sich darüber, ob auch im europäischen Ausland Schutz für Ihre Katze herrscht. Dies ist besonders für Menschen relevant, die mit Ihrer Katze in den Urlaub fahren. Bleibt die Katze auf Reisen zu Hause, so ist dieser Aspekt unwichtig.
  • Erstattungssatz nach Gebührenordnung der Tierärzte – kann zwischen 1 und 3 liegen. Achten Sie darauf, einen umso höheren Erstattungssatz für Ihre Katzenkrankenversicherung zu erhalten.
  • Art der Haltung – Freigänger sind in der Regel einem höheren Risiko ausgesetzt, in Unfälle oder Revierkämpfe mit anderen Tieren verwickelt zu sein. Somit kann es sein, dass die Katzenkrankenversicherung für Freigänger höher ausfällt als für Hauskatzen.
  • Alter der Katze – ältere Katzen sind logischerweise krankheitsanfälliger als jüngere Katzen. Achten Sie darauf, dass die Katzenkrankenversicherung auch für ältere Katzen 100 % der Leistungen erstattet. Bei einigen Anbietern gibt es nämlich einen prozentualen Abzug, was dazu führt, dass im Alter eventuell nur 80 % erstattet werden.
  • Zahlungsintervall – wer den Jahresbeitrag auf einmal zahlt, anstatt zwölf monatliche Raten zu entrichten, der erhält gewöhnlicherweise einen Rabatt von wenigen Prozenten. Auch Kleinvieh macht Mist – eine gute Möglichkeit, um Geld zu sparen.
Wie dieser Abschnitt bereits erahnen lässt, gibt es viele Dinge, auf die Sie vor Abschluss einer Katzenkrankenversicherung achten müssen.

Lesen Sie Kleingedrucktes und erkundigen Sie sich genauestens über die Konditionen des Anbieters – um eine gute Police zu erhalten.

Welche ist die beste Katzenkrankenversicherung?

Pauschal lässt sich nicht sagen, welche Katzenkrankenversicherung die beste ist. Dies hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von Ihren finanziellen Möglichkeiten sowie den Bedürfnissen Ihrer Katze.

Die beste Katzenversicherung ist diejenige, die zu einem günstigen Preis alle Leistungen deckt sowie alle Konditionen erfüllt – und somit auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und im Schadensfall optimalen Schutz bietet.

Wir empfehlen Ihnen, die Katzenkrankenversicherungen im Vergleich auf alle Aspekte zu prüfen, die Ihnen wichtig sind.

Fazit

Katzenkrankenversicherung ist nicht gleich Katzenkrankenversicherung – der Teufel liegt im Detail. Dieser Beitrag vermittelt Ihnen, was im Vergleich von Katzenkrankenversicherungen am wichtigsten ist.

Achten Sie auf den Leistungsumfang, die Erstattungsgrenze, Selbstbeteiligung sowie weitere Leistungen, die Ihnen persönlich wichtig sind.

Von einer guten Katzenkrankenversicherung profitiert nämlich nicht nur Ihre Katze, sondern auch Sie.

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