Pferdehaftpflichtversicherung

Schließen Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung ab, um sich gegen mögliche Schäden durch Ihr Pferd finanziell abzusichern.

In diesem Beitrag erfahren Sie alles, was Sie über eine Pferdehaftpflichtversicherung wissen müssen

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  • Versicherungssumme bis 50 Millionen €
  • Deckschäden
  • Weltweiter Versicherungsschutz
  • Flurschäden
Antrag

Ausgewählt 15 Mal

  • Versicherungssumme bis 20 Millionen €
  • Deckschäden
  • Mietsachschäden an Immobilien und Anhängern
  • Teilnahme an Rennen und Turnieren
  • Pauschale für Personen- und Sachschäden bis 10 Millionen Euro
  • Mietsachschäden bis 100.000,- EUR
  • Ungewollte Deckaktschäden
  • Flurschäden

In Deutschland besitzen rund 900.000 Menschen ein Pferd. Das Reiten oder auch Hüten von Pferden ist ein wunderschönes, zugleich aber auch ein aufwendiges und teures Hobby. Pferde sind Fluchttiere, die sich dadurch auszeichnen, Gefahren früh wahrzunehmen und instinktiv zu reagieren.

Durch ihre Größe, Geschwindigkeit, ihr Gewicht von teilweise mehr als 600 Kilo und Wucht können Pferde dementsprechend großen Schaden anrichten. Deshalb ist eine gute Pferdehaftpflichtversicherung wichtig – um sich gegen erhebliche finanzielle Schäden abzusichern.

Was deckt eine Pferdehaftpflichtversicherung?

Im Basistarif sind folgende drei Bestandteile der Pferdehaftpflichtversicherung die wichtigsten und stets enthalten:

Zudem lassen sich je nach Tarif und Anbieter auch weitere Schäden versichern, die durch das Pferd entstanden sind:

  • Mietsachschäden – bringen Sie Ihr Pferd in gemieteten Boxen unter oder transportieren Sie dieses in gemieteten Anhängern? Denken Sie auch an gemietete Reitutensilien, wie zum Beispiel Sattel, Zügel oder viele mehr, die in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
  • Flurschäden – bei einem Weidegang oder im Falle eines Ausbruchs kann es dazu kommen, dass Ihr Pferd Schäden an landwirtschaftlich genutzten Flächen, wie zum Beispiel Acker oder Felder eines Bauern, verursacht.
  • Deckschäden – wenn Sie einen Hengst besitzen und dieser eine Stute deckt, die auf Turnieren läuft, so kann es für den Besitzer zu erheblichen Schäden kommen, da die Stute für Turniere ausfällt.
  • Kutsch- und Schlittenfahrten – setzen Sie Ihr Pferd für gewerbliche Zwecke ein, so benötigen Sie auch hierfür eine zusätzliche Police.
  • Fremdreiterrisiko – in diesem Fall deckt die Pferdehaftpflichtversicherung den Schaden, wenn nicht Sie oder jemand aus Ihrem Haushalt sich um das Pferd kümmert.

Wie Sie sehen, liegt der Teufel im Detail und es ist wichtig, auf jede Leistung der Pferdehaftpflichtversicherung zu achten.

Wir empfehlen, die Pferdehaftpflichtversicherungen der zahlreichen Anbieter zu vergleichen, um einen Tarif zu finden, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wann zahlt eine Pferdehaftpflichtversicherung nicht?

In folgenden Situationen kann es dazu kommen, dass die Pferdehaftpflichtversicherung nicht für die Schäden haftet:

  • Schäden, die dem Halter selbst oder Personen aus dem Haushalt des Pferdehalters zugefügt wurden
  • Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden
  • Schäden, die in Folge einer Missachtung von Auflagen und Regeln herbeigeführt wurden
  • Buß- und Strafgelder
  • Medizinische Kosten für Ihr Pferd

Sind Sie auf der Suche nach einer Pferde-OP-Versicherung? In diesem Beitrag finden Sie weitere Informationen.

Kleintiere wie Katzen, Hamster oder Vögel sind bereits in der Privathaftpflichtversicherung mitversichert – bei Pferden sieht die Gesetzeslage jedoch anders aus.

Als privater Tierhalter haften Sie für alle Schäden, die Ihr Tier verursacht, auch wenn Sie nicht schuld daran sind. Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist eine Pferdehaftpflichtversicherung sinnvoll, um sich gegen die finanziellen Schäden abzusichern.

Ist eine Pferdehaftpflichtversicherung Pflicht?

Anders als die Hundehaftpflichtversicherung ist die Pferdehaftpflichtversicherung keine Pflicht, da Sie in keinem Bundesland gesetzlich vorgeschrieben ist. Vergessen Sie aber nicht, dass nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 833 Folgendes gilt:

„Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstandenen Schaden zu ersetzen.“

Für wen lohnt sich eine Pferdehaftpflichtversicherung?

Eine Pferdehaftpflichtversicherung lohnt sich für jeden Pferdehalter und Hobbyreiter. Die Kosten der Personen-, Sach- oder Vermögensschäden können so hohe Beträge sein, dass Sie nicht zu stemmen sind. Eine Pferdehaftpflichtversicherung lohnt sich, da man sich gegen böse Überraschungen absichert.

Wie viel kostet eine Pferdehaftpflichtversicherung?

Die Kosten einer Pferdehaftpflichtversicherung variieren je nach Anbieter sowie Leistungen, die in Ihrer Versicherung mit inbegriffen sind.

Wir empfehlen Ihnen stets, die Pferdehaftpflichtversicherungen zu vergleichen und gut zu recherchieren, um das bestmögliche Angebot zu finden. Sie erhalten eine Pferdehaftpflichtversicherung bei diversen Anbietern ab rund 10 ,- EUR im Monat.

Sie können bei einer Pferdehaftpflichtversicherung Geld sparen, indem Sie den Jahresbeitrag in einer Rate zahlen, anstatt die monatlichen Beiträge zu entrichten.

Welche ist die beste Pferdehaftpflichtversicherung?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da diese abhängig von Ihrer finanziellen Situation sowie den Umständen Ihres Pferdes ist.

Die beste Pferdehaftpflichtversicherung ist diejenige, die Sie zu einem moderaten Preis gegen alle möglichen Risiken abdecken, die Sie teuer zu stehen kommen könnten.

Worauf soll man bei einer Pferdehaftpflichtversicherung achten?

Es gibt gleich mehrere Dinge, auf die Sie bei einer Pferdehaftpflichtversicherung achten sollten, damit im Schadensfall keine bösen Überraschungen auf Sie zukommen.

  • Deckungssumme – Pferde sind wuchtige Tiere. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch Ihr Pferd Schäden bis in die Millionenhöhe entstehen ist gering, jedoch besteht sie. Achten Sie darauf, dass die Deckungssumme für Personen-, Vermögens- und Sachschäden mindestens 5 Millionen Euro beträgt, damit Sie auf der sicheren Seite sind.
  • Weltweiter Versicherungsschutz – nur ein Bruchteil der Pferdehalter fahren mit ihren Pferden ins europäische Ausland oder jenseits der Grenzen der EWR-Staaten. Anders sieht es aber aus, wenn Ihr Pferd an Wettkämpfen oder Turnieren teilnimmt. In diesem Fall ist ein weltweiter Versicherungsschutz sehr wichtig. Dieser beträgt in der Regel ein Jahr.
  • Selbstbeteiligung – wie bei jeder anderen Versicherung auch, sollten Sie einen Blick auf die Selbstbeteiligung werfen. Eine Pferdehaftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung ist günstiger als eine Pferdehaftpflichtversicherung ohne Selbstbeteiligung. Es ist Ihnen überlassen, sich für eine dieser Varianten zu entscheiden.
  • Forderungsausfalldeckung – auch das umgekehrte Szenario ist möglich, und zwar, dass Sie oder Ihr Pferd geschädigt wurden. Kommt der Verantwortliche nicht für die Kosten auf, so kompensiert die Pferdehaftpflichtversicherung mit einer Forderungsausfalldeckung die zu erstattenden Kosten.
  • Mitversicherung von Jungtieren – bekommt Ihre Stute ein Fohlen, so ist dieses in der Regel mitversichert. Achten Sie darauf, dass Sie dem Versicherungsanbieter früh genug mitteilen, dass Nachwuchs auf dem Weg ist. In der Regel gilt die Mitversicherung von Fohlen bis zu 12 Monate – erkundigen Sie sich hier nach der Dauer des Versicherungsschutzes.

Wir empfehlen Ihnen, die Pferdehaftpflichtversicherungen nach Ihren Konditionen, Leistungen und Zusatzoptionen zu vergleichen, um sich finanziell rundum abzusichern.

Fazit

Eine Pferdehaftpflichtversicherung deckt Sie gegen Schäden an Personen und Gegenständen ab, die durch Ihr Pferd verursacht wurden. Der Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung gegen einen geringen monatlichen Betrag ab 10 ,- EUR ist ein sinnvolles Unterfangen, da Pferde, bedingt durch ihr hohes Gewicht und ihre Wucht, großen Schaden anrichten können.

Vergleichen Sie die Haftpflichtversicherungen nach deren Konditionen und achten Sie auf Dinge wie die Selbstbeteiligung sowie Höhe der Deckungssumme, damit es im Falle einer unglücklichen Situation nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt und Sie abgesichert sind.

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