Tierkrankenversicherung

Eine Tierkrankenversicherung lässt sich für Hunde, Katzen sowie Pferde abschließen. In diesem Beitrag finden Sie weiterführende Links zu den einzelnen Versicherungen.

Jetzt eine passende Tierkrankenversicherung finden

  • Operationskosten (auch unter Teilnarkose)
  • Untersuchungskosten bis zur OP
  • Nachbehandlung bis zum 15. Kalendertag
  • Auslandsschutz bis zu 6 Monaten
Antrag

Ausgewählt 15 Mal

Ähnlich wie bei uns Menschen, sind auch bei Tieren Arztbesuche unumgänglich – sei es eine Impfung, Behandlung bei Krankheit oder gar eine Operation.

Für Tierhalter können Arztbesuche ein kostspieliges Unterfangen werden – und trotzdem möchte man die bestmögliche Gesundheit des Tieres gewährleisten.

Welche Tiere kann man versichern?

Eine Tierkrankenversicherung ist für folgende Tiere möglich, um sich gegen Tierarztkosten sowie operative Eingriffe finanziell abzusichern.

Selbstverständlich gibt es auch eine Tierhaftpflichtversicherung – in diesem Beitrag liegt unser Fokus aber auf der gesundheitlichen Absicherung Ihres Haustiers.

Tierkrankenversicherung für Hunde

In deutschen Haushalten leben rund 10 Millionen Hunde und gehören neben Katzen und Kaninchen zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.

Hundebesitzer haben die Möglichkeit, aus zwei verschiedenen Tarifmodellen zu wählen, die sich in Ihrem Leistungsumfang grundlegend unterscheiden:

  1. Hunde-OP-Versicherung
  2. Hundekrankenversicherung

Hunde-OP-Versicherung

Die Kosten einer Hunde-OP-Versicherung sind wesentlich niedriger als bei einer Hundekrankenversicherung, dafür ist der Leistungsumfang aber wesentlich geringer.

Die Hunde-OP-Versicherung greift bei operationsvorbereitenden Maßnahmen, der Operation an sich (auch unter Narkose) sowie der Nachbehandlung bis zu einem gewissen zeitlichen Rahmen.

In der Regel sollten auch ein (zeitlich begrenzter) Auslandsschutz sowie Zuschüsse bei Prothesen sowie Kastrationen inbegriffen sein.

In unserem Beitrag über die Hunde-OP-Versicherung finden Sie weitere Informationen über die Kosten einer Versicherung, die Vorteile, die häufigsten Eingriffe und Tipps, worauf Sie vor Abschluss einer Hunde-OP-Versicherung achten sollten.

Hundekrankenversicherung

Die Hundekrankenversicherung ist die teurere Versicherungsvariante, und umfasst neben der Hunde-OP-Versicherung auch ambulante und stationäre Behandlungen, Medikamente, Verbands- und Heilmittel sowie vieles mehr.

Jene Leistungen, die nicht direkt im Zusammenhang mit der Gesundheit Ihres Vierbeiners stehen, wie zum Beispiel Bedarfsgegenstände oder auch Pflegezubehör, zahlt die Hundekrankenversicherung nicht!

Benötigen Sie mehr Informationen? In unserem Beitrag über Hundekrankenversicherungen finden Sie eine konkrete Auflistung der Kosten einer Hundekrankenversicherung, eine Übersicht der Leistungen und weitere Dinge, die Sie bei einer Hundekrankenversicherung beachten sollten.

Tierkrankenversicherung für Katzen

Nach Angaben des deutschen Online-Portals statista gibt es in deutschen Haushalten etwa 15 Millionen Katzen – sie sind somit das beliebteste Haustier in Deutschland. Katzenbesitzer können sich für zwei verschiedene Arten von Versicherungen entscheiden:

  1. Katzen-OP-Versicherung
  2. Katzenkrankenversicherung

Katzen-OP-Versicherung

Die Katzen-OP-Versicherung übernimmt in der Regel lediglich die Kosten, die im Rahmen von medizinisch notwendigen Operationen anfallen. Neben der Operation an sich gehören zum Beispiel letzte operationsvorbereitende Untersuchungen, wie der Vorbericht, Labor, MRT und Röntgen sowie eine Nachbehandlung bis wenige Wochen nach der OP zum Umfang der Versicherung.

Da der Leistungsumfang bei einer Katzen-OP-Versicherung geringer als bei einer Vollversicherung ist, ist die Katzen-OP-Versicherung auch die günstigere Variante.

Vollversicherung – Katzenkrankenversicherung

Die Katzenkrankenversicherung ist umfangreicher als die Katzen-OP-Versicherung und beinhaltet eine Rückerstattung von tierärztlichen Behandlungskosten, wie zum Beispiel diagnostische Maßnahmen und stationäre sowie ambulante Heilbehandlungen.

Besonders bei chronischen Krankheiten und häufigen Tierarztbesuchen können die Kosten einer Behandlung sehr hoch sein. Zwar ist die Katzenkrankenversicherung teurer als die OP-Versicherung, jedoch bietet diese auch einen umfangreicheren Schutz.

Sachschäden, die durch Ihre Katze entstehen, werden in der Regel durch die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. In unserem Beitrag über die Katzenkrankenversicherung finden Sie mehr Informationen zu den Leistungen, Kosten und Vorteilen.

Ist eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll?

Ob eine Katzenkrankenversicherung sinnvoll ist, das entscheidet jeder Tierhalter selbst. Wir empfehlen jedoch, eine Katzenkrankenversicherung abzuschließen – besonders, wenn es sich bei Ihrer Katze um einen Freigänger handelt.

Die Gefahr, in Unfälle verwickelt zu werden, in einem Revierkampf Verletzungen zu erleiden oder von einem Hund angegriffen zu werden sind logischerweise wesentlich höher als für eine Hauskatze.

Eine gute Katzenkrankenversicherung gewährleistet die bestmögliche Behandlung für Ihre Katze und finanzielle Absicherung für Sie als Halter.

Tierkrankenversicherung für Pferde

Wussten Sie, dass es in Deutschland rund 900.000 Pferdebesitzer gibt? Pferde sind wesentlich größere Tiere als Hunde oder Katzen und so sind dementsprechend auch die Operationskosten wesentlich höher als bei anderen Vierbeinern.

Nicht immer muss ein (Reit)Unfall die Folge einer Verletzung sein – manchmal reicht es auch, dass Ihr Pferd etwas falsches gefressen hat oder an einer chronischen Krankheit leidet.

In der Folge ist eine Tierkrankenversicherung für Pferde eine sinnvolle Idee, um sich gegen hohe Kosten abzusichern. Ähnlich wie bei Katzen und Hunden haben Halter von Pferden die Möglichkeit, sich zwischen folgenden beiden Versicherungsmodellen zu entscheiden.

  1. Pferde-OP-Versicherung
  2. Pferdekrankenversicherung

Pferde-OP-Versicherung

Ähnlich wie bei Hunden und Katzen, übernimmt die Pferde-OP-Versicherung Kosten von operationsvorbereitenden Maßnahmen, die Operation an sich sowie die Nachbehandlung, meistens bis zu 15 Tagen nach der Operation. Wussten Sie, dass operative Eingriffe bei einer Kolik zu den häufigsten Operationen gehören, die beim Pferd anfallen?

Die Kosten solch einer OP belaufen sich auf rund 5.000 ,- EUR. Auch bei kleineren Eingriffen kann es schnell zu einer Summe im vierstelligen Bereich kommen.

Das Reiten gehört nicht zu den günstigsten Freizeitaktivitäten, und in Anbetracht der hohen Kosten, die im Falle einer Operation anfallen gilt es, das Pferd gesundheitlich sowie sich selbst finanziell gut abzusichern. In unserem aufschlussreichen Beitrag erfahren Sie mehr zu der Pferde-OP-Versicherung.

Pferdekrankenversicherung

Die Pferdekrankenversicherung bietet einen Rundumschutz für Ihr Pferd und umfasst neben der obengenannten OP-Versicherung auch ambulante sowie stationäre Behandlungen, wenn Ihr Tier erkrankt und keine Operation benötigt.

Sollten Sie sich für eine Pferdekrankenversicherung entscheiden, so empfehlen wir Ihnen, diese bereits in einem frühen Alter abzuschließen, da die Kosten in diesem Fall geringer sind, als wenn das Tier bereits einige Jahre auf dem Buckel hat und krankheitsanfälliger ist.

Auch der Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung ist ein sinnvolles Unterfangen.

Darauf sollten Sie beim Vergleich von Tierkrankenversicherung achten

Wir empfehlen Ihnen, die einzelnen Tierkrankenversicherungen im Vergleich zu betrachten, um das bestmögliche Angebot zu finden. Auf folgende Aspekte sollten Sie im Vorfeld achten:

  • Jährliche Deckungssumme – Achten Sie darauf, dass die jährliche Deckungssumme nicht zu gering ist. Ansonsten bleiben Sie im Falle von einer chronischen Erkrankung oder aufwendigen Operation trotz Versicherung auf Kosten sitzen.
  • Auslandsschutz – ist für Pferdebesitzer wohl eher nicht nötig. Wer aber eine Hunde- oder Katzenkrankenversicherung abschließt und seine Vierbeiner in den Urlaub mitnehmen möchte, der sollte darauf achten, dass zumindest ein Schutz für den EWR-Raum besteht.
  • Selbstbeteiligung – Wer einen geringeren monatlichen Betrag zahlen möchte, der muss damit rechnen, dass im Schadensfall eine Selbstbeteiligung entrichtet werden muss. Ohne Selbstbeteiligung ist der monatliche Beitrag der Versicherung etwas höher.
  • Voller Versicherungsschutz im Alter – Je älter das Tier, desto anfälliger ist es für Krankheiten. Manche Versicherungsanbieter reduzieren den Versicherungsschutz ab einem gewissen Alter.
  • Kleingedrucktes Lesen – Generell empfehlen wir Verbrauchern immer, Kleingedrucktes zu lesen. Doch besonders bei Versicherungen kann es zu unangenehmen Kosten kommen, wenn Ihnen Details nicht bekannt sind. Gewisse Hunderassen oder auch Krankheiten sind nur unter bestimmten Konditionen oder Einschränkungen versicherbar.

Fazit

Eine Tierkrankenversicherung ist für Katzen, Hunde sowie Pferde erhältlich. Dabei unterscheidet man zwischen einer OP-Versicherung, die lediglich für operative Eingriffe sowie die Vor- und Nachbehandlung im Rahmen der Operation gilt, und einer Vollversicherung, die auch stationäre sowie ambulante Behandlungen umfasst, jedoch auch teurer ist.

Erkundigen Sie sich nach den Konditionen der Anbieter und kennen Sie Ihre Prioritäten. Wir empfehlen Ihnen, die Tierkrankenversicherung im Vergleich nach den Kriterien zu recherchieren, die Ihnen persönlich am wichtigsten sind.

Eine gute Versicherung sorgt nicht nur dafür, dass Ihr Hund, Ihre Katze oder Pferd eine gute medizinische Versorgung erhält, sondern auch, dass eine unglückliche Situation nicht Ihren finanziellen Rahmen sprengt.

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