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Shitcoins - Woran erkennt man einfach einen Shitcoin?

  • Als Shitcoin werden diejenigen Coins bezeichnet, deren Zukunft in der Krypto-Welt immer noch nicht eindeutig ist.
  • Nur weil eine Kryptowährung als Shitcoin etikettiert wird, bedeutet es nicht gleich, dass eine bedeutende Kurssteigerung nicht möglich ist.
  • Kryptos wie DOGE und SHIB sind perfekte Beispiele dafür.

Kryptowährungen haben vor allem in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Einige digitale Währungen und Projekte wie Bitcoin oder Ethereum haben bereits eine langjährige Preisentwicklung hinter sich.

Doch die meisten anderen Projekte und die zugehörigen Kryptowährungen müssen sich erst noch beweisen. Viele von diesen Kryptos werden von Anlegern häufig als Shitcoins bezeichnet.

Um Einsteigern das ganze Thema ein wenig näherzubringen, wird in diesem kurzen Beitrag auf einige grundlegende Fragen eingegangen:

  • Was genau ist ein Shitcoin?
  • Wie erkannt man einfach einen Shitcoin?
  • Welche Kryptowährungen haben den Status eines Shitcoins?

Nur weil ein Token von einer bestimmten Gruppe von Anlegern als Shitcoin bezeichnet wird, bedeutet das nicht gleich, dass es unmöglich ist, mit ihrem Handel gutes Geld zu verdienen.

Dogecoin und Shiba Inu?

Kryptowährungen wie Dogecoin oder Shiba Inu sind repräsentative Beispiele dafür, dass Shitcoins im Krypto-Ökosystem ebenfalls relevant sein können.

Was genau sind Shitcoins und wie ist der Begriff entstanden?

Bei Shitcoins handelt es sich um nichts anderes als Altcoins mit geringer Marktkapitalisierung, die von bestimmten Anlegern wegen ihrer immer noch uneindeutigen Zukunft als Shitcoins bezeichnet werden.

Meinungen darüber, welche Kryptowährungen überhaupt als Shitcoins bezeichnet werden können, gehen in der Krypto-Welt stark auseinander.

Da die meisten Projekte immer noch keine konkreten Dienstleistungen anbieten und dementsprechend die Kurse noch auf Spekulationen basieren, kann in dieser Phase der Krypto-Entwicklung (Stand: Juni 2022) eine große Anzahl der Coins immer noch einigermaßen als Shitcoins bezeichnet werden.

Ripple als Shitcoin?

  • Einigen Anlegern zufolge kann beispielsweise Ripple wegen seiner im Gegensatz zu anderen Kryptos fehlenden Zentralisierung ebenfalls als Shitcoin betrachtet werden. 
  • Die Mehrheit der Anleger würden dieser Aussage jedoch nicht zustimmen.

Auch ein Projekt, das zurzeit gut läuft, kann sich mit der Zeit in einen Shitcoin verwandeln. Es sind bereits hunderte von Beispielen zu finden, bei denen unterschiedliche Krypto-Projekte gescheitert sind.

Wie und wann entstand der Begriff?

  • Der Begriff selbst entstand noch zu Beginn des letzten Jahrzehntes.
  • Frühe Bitcoin-Sympathisanten haben den Begriff dafür benutzt, sich über neue Coins, die wahrscheinlich mehr versprechen als überhaupt technologisch möglich ist, lustig zu machen.

Was genau daher ein Shitcoin ist, ist wie der Krypto-Markt selbst:

  • volatil
  • und undefiniert.

Es können viele Kryptowährungen inbegriffen werden, aber im üblichen Sinne sind damit diejenigen Projekte gemeint, die noch keine deutliche Preisentwicklung hinter sich hatten oder die mindestens eines der Merkmale aufweisen, die bei potenziellen Shitcoins zu bemerken sind.

Woran erkennt man einen Shitcoin?

Einen Shitcoin kann man an einer Reihe von Merkmalen erkennen. Nur weil ein Projekt eines der nachstehend genannten Merkmale aufweist, muss dies aber nicht gleich bedeuten, dass es sich um einen Shitcoin handelt.

  • Recherchieren Sie vorab gründlich, sodass Sie Ihr Geld nicht in Projekte investieren, die alle gestellten Erwartungen und versprochenen Verwendungszwecke nicht erfüllen können. 
  • Wenn ein Projekt einmal scheitert, ist es äußerst schwierig, eine neue Chance zu bekommen.

Überprüfen Sie also gründlich Folgendes:

Tipp 1

Whitepaper

Nehmen Sie sich bei Ihrer Recherche immer die Zeit, das Whitepaper des Projektes gründlich durchzulesen, um sich ein volles Bild darüber machen zu können, ob es sich hierbei um ein vielversprechendes und gut durchdachtes Projekt handelt.

Überprüfen Sie:

  • Besteht der Unternehmensplan aus klaren und definierten Zielen?
  • Wie ist der Coin vor Inflation geschützt?
  • Welche sind die größten Konkurrenten des jeweiligen Coins?
Tipp 2

Geschichte und Verhalten des Gründer-Teams

Darüber hinaus ist es wichtig, sich gründlich über das Gründer-Team zu erkundigen, sodass Sie wissen, an welchen Projekten die Gründer potenziell schon teilgenommen haben.

Falls sich die Gründer hinter Masken verstecken und Ihre Identität nicht öffentlich preisgeben, kann das ein großes Indiz dafür sein, dass es sich hierbei um einen potenziellen Shitcoin handeln könnte.

Tipp 3

Konkurrenz

Nachdem Sie das Whitepaper durchgelesen haben, müssten Sie sich eigentlich ein Bild darüber machen können, welche Projekte dem im Whitepaper definierten Projekt die größten Konkurrenten wären.

Falls der Coin nichts Neues auf den Markt bringt und nur schon bekannte und etablierte Ideen wiederverwendet, ist die Chance hoch, dass hier ebenfalls von einem Shitcoin die Rede ist.

Tipp 4

Visuelle Identität

Durchforsten Sie die offizielle Webseite des Unternehmens sowie die Social-Media-Kanäle, um weitere Hinweise zu finden, ob es sich um eine ernste Idee handelt oder nicht.

Falls Sie bemerken, dass die Webseite des Coins Ähnlichkeiten zu Webseiten schon etablierter Kryptowährungen aufweist, dann ist die Wahrscheinlichkeit ebenfalls erhöht, dass es sich um einen Shitcoin handelt.

Tipp 5

Youtube/Reddit/Discord

Wenn Sie mit anderen Anlegern Ihre Meinungen bezüglich Shitcoins austauschen wollen, dann ist es am besten, zu YouTube, Reddit oder Discord zu greifen.

Webseiten wie coinmarketcap.com werden Ihnen bei der Meinungsbildung ebenfalls von großer Hilfe sein.

Shitcoin-Liste: Die bekanntesten und besten Shitcoins

Als Shitcoins können sowohl Projekte mit einer höheren Marktkapitalisierung als auch Projekte, die erst noch auf ihren ersten Hype warten, betrachtet werden:

  • Dogecoin (DOGE)
  • Shiba Inu (SHIB)
  • PooCoin (POOCOIN)
  • Shitcoin (STC)
  • SafeMoon (SAFEMOON)
  • Floki Inu (FLOKI)
  • BitTorrent (BTT)

Wo kann man Shitcoins kaufen?

Shitcoins kann man wie die meisten anderen Kryptowährungen ganz einfach bei einer der zahlreichen Krypto-Börsen wie Binance oder Coinbase kaufen. Wo genau Sie Ihre Shitcoins kaufen werden, ist letztendlich Ihnen überlassen.

Wenn Sie noch kein Konto bei einer Börse haben, dann können Sie dies in Rekordzeit nachholen. Der Registrierungs- und Identifizierungsprozess ist äußerst einfach und kurz, sodass Sie innerhalb weniger Minuten einen Shitcoin kaufen können.

Krypto-Wallet?

Wir raten Ihnen, direkt nach dem Kauf Ihre Coins in eine Wallet (bspw. MetaMask-Wallet) zu speichern, um so Ihren Assets noch besseren Schutz zu gewährleisten.

Wenn Sie Shitcoins kaufen wollen, aber bisher wenig Erfahrung mit Kryptowährungen im Allgemeinen gemacht haben, dann können Sie sich unter folgendem Link detailliert diesbezüglich informieren.

Häufig gestellte Fragen zu Shitcoins

Ist auch Shiba Inu (SHIB) ein Shitcoin?

Shiba Inu (SHIB) galt am Anfang als ein Shitcoin bzw. Memecoin, der als größter Konkurrent des berüchtigten Dogecoins (DOGE) auf den Markt kam. Niemand hat damit gerechnet, dass der Shiba-Inu-Coin kurz nach der Erscheinung eine Kurssteigerung von mehreren Millionen Prozent erleben wird.

Die Meinungen über Shiba Inu gehen stark auseinander. Einige sind immer noch der Meinung, dass es sich bei dem SHIB-Coin weiterhin um einen Shitcoin handelt.

Laut coinmarketcap.com hat Shiba Inu jedoch ganz klar definierte Anwendungsbereiche, wobei die Erstellung einer dezentralisierten Börse namens Shibaswap als die Hauptidee hervorsticht. Was die Zukunft bringen wird, kann niemand genau vorhersagen.

Welche Shitcoins haben Potenzial? Soll man in Shitcoins investieren?

Wenn man darüber spricht, welche Shitcoins Potenzial haben und welche nicht, kann man keine eindeutige Antwort geben.

Da es sich bei Kryptowährungen um äußerst volatile und immer noch nicht vollkommen regulierte Anlageprodukte handelt, kann man nie mit Sicherheit sagen, wie sich bestimmte Projekte entwickeln werden.

Um die wirklichen Shitcoins mit Potenzial zu finden, in die es sich dann lohnt, eine gewisse Geldsumme zu investieren, müssen Sie ein aktives Mitglied der Krypto-Gemeinschaft sein. Sie müssen ständig auf der Suche nach Neuigkeiten und interessanten Ereignissen aus der Krypto-Welt sein.

Shitcoins wie Dogecoin haben beispielsweise bewiesen, dass es sich auf jeden Fall auszahlen kann, wenn man früh genug in den richtigen Shitcoin investiert.

Wie kann man einfach neue Shitcoins finden?

Falls Sie neue Shitcoins finden wollen, dann müssen Sie bereit sein, einen Teil Ihrer Freizeit aufzuopfern, um sich über alles Relevante erstmal gründlich zu informieren.

Gucken Sie YouTube-Videos, treten Sie relevanten Reddit- und Discord-Kanälen bei, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Sie müssen sich dessen bewusst sein, dass es ohne gründliche Recherche fast unmöglich ist, frühzeitig genug “den nächsten großen Shitcoin” zu finden.

Shitcoins und Steuern – Wie versteuert man Gewinne vom Handel mit Shitcoins?

Gewinne beim Handel von Shitcoins werden ganz normal wie alle andere Gewinne beim Krypto-Handel versteuert. Für Kryptowährungen gelten bei der Versteuerung zwei Szenarien:

 

  • Wenn Sie Coins verkaufen, die weniger als ein Jahr in Ihrem Besitz waren, dann muss der Gewinn in voller Höhe versteuert werden. Allerdings gilt für den Krypto-Handel eine Freigrenze von bis zu 600 Euro jährlich, was in der Krypto-Welt eine äußerst kleine Geldsumme ist.
  • Wenn Sie Coins verkaufen, die länger als ein Jahr in Ihrem Besitz waren, dann behalten Sie alle Ihre beim Handel erzielten Profite. Deshalb raten viele Experten unter anderem, Kryptos vor allem als langfristige Investition zu betrachten. Shitcoins gelten hier vielleicht auch als eine Ausnahme.

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    Ivan Bevanda ist seit September 2021 als Asissting Country Manager bei Financer Deutschland tätig. Als großer Finanz-Enthusiast und Anleger möchte Ivan Ihnen dabei helfen, richtige finanzielle Entscheidungen zu treffen.

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    Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2022

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