Zahlungsmöglichkeiten der Zukunft

payment future

Sicher, bequem und vor allem schnell. Das ist der Wunsch vieler Kunden, wenn es um Bezahlen in Geschäften oder online geht. Es werden stets neue Zahlungstechnologien entwickelt, um die Bedürfnisse der Käufer zu befriedigen. Im folgenden Beitrag gewähren wir einen Überblick über die Zahlungsarten, die in der nahen Zukunft dominieren werden. Die darin enthaltenen Informationen wurden u.a. aus Gesprächen mit Experten der führenden mobilen Bank N26 generiert.

Mobil und sicher soll es sein

Die Verwendung von kontaktlosen Karten beim Bezahlen hat sich allein in Deutschland im letzten Jahr verdreifacht. Der Trend deutet darauf hin, dass Personen unkompliziert und sicher bezahlen möchten.

In der nahen Zukunft werden Plastikkarten durch Smartphones und Wearables ersetzt. Bereits jetzt werden Zahlungssysteme der Verkäufer aktualisiert, um diesen Trend nicht zu verpassen.

Die flexiblen Zahlungsmöglichkeiten helfen den Unternehmen, den Umsatz zu erhöhen und mit der bevorstehenden SEPA Instant Credit Transfers sowie dem Payment Service Directive (PSD2) die Transaktionskosten zu reduzieren.

Wearables, die neue Zahlungsmethode

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Smartphones werden am ehesten zur Zahlung verwendet, da diese bereits zum Alltag der meisten Personen gehören. In Deutschland haben sich bloß 12% bereit erklärt, ihre Zahlungen mit einer Smartwatch, einem Armband und anderen Wearables zu begleichen. Europaweit ist jeder Vierte gegenüber dieser Zahlungsform aufgeschlossen.

Für das Bezahlen mit Smartphones werden NFC-fähige Handys und Zahlungsapps wie Google Pay, Apple Pay und ähnliche Programme genutzt. Personen geben ihre Zahlungsdaten in der App ein, wo diese mit Hilfe einer Tokenisierung verschlüsselt werden. Bei Zahlungen im Geschäft halten Sie einfach Ihr Smartphone zum Zahlungsterminal und autorisieren Ihre Transaktion. Ihr Smartphone fungiert dabei als eine sogenannte mobile Geldbörse. Bei Zahlungen bis zu 50,- EUR (abhängig vom Anbieter) benötigen Sie nicht einmal Ihre PIN. Sie können natürlich diverse Verifikationsmethoden selbst einstellen und Ihre Transaktionen z.B. mit Hilfe Ihres Fingerabdrucks direkt am Bildschirm des Smartphones bestätigen.

Diese Methode funktioniert genauso auf anderen Wearables, wie Smartwatches, Ringen, Schlüsselanhängern usw.

Biometrische Identifizierung erhöht die Sicherheit der neuen Zahlungssysteme

Eine Pressemitteilung der Mastercard informiert, dass bereits ab 2019 die biometrische Identifikation als fester Bestandteil bei Online-Zahlungen eingebunden wird. Diese Art der Identifizierung wird vor allem als zusätzliche Sicherheitsstufe angeboten. Mit dieser Option (Zwei-Faktoren-Verifizierung) können Sie in der Zukunft Ihre Transaktionen mit Ihrem Fingerabdruck bzw. mit einer Iriserkennung bestätigen und somit Ihre Zahlungsdaten vor dem Missbrauch schützen.

Sicherheit im Mittelpunkt

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Einige Kritiker der neuen Zahlungsmethoden mit biometrischen Identifikationen kritisieren vor allem die mangelnde Sicherheit. Die Identifizierung sei einfach zu hacken und die Komplexität bei Zahlungen würde dadurch erhöht.

Die Experten von N26 schätzen die neuen Zahlungssysteme nicht unsicherer ein als bereits bestehende Zahlungsmethoden. Die Zahlungen mit Wearables lassen sich mit jenen der tokenisierten Karten vergleichen.

Inwieweit sich die biometrische Identifizierung durchsetzen wird, hängt schlussendlich von den Nutzern selbst ab. Primär wird diese Option als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme angeboten. Es wird daher immer eine zusätzliche Instanz dazwischen geschaltet wie z.B. Ihre Kreditkarte, Ihr Smartphone oder etwa Ihre Smartwatch. Sie müssen keine Angst haben, dass Sie demnächst Ihre Lebensmittelrechnungen einfach mit Ihrem Fingerabdruck an der Kasse bezahlen.

Kryptowährungen als Zahlungsmethode?

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Kryptowährungen wie Bitcoin, Etherum und Co. werden sich laut den Experten von N26 mittelfristig nicht im Alltag als Zahlungsmittel durchsetzen. Aktuell werden viele der Kryptowährungen aus spekulativen Gründen gekauft, in der Hoffnung damit reich zu werden.

Welche Rolle Kryptowährungen in der Zukunft spielen werden, hängt auch vom derzeitigen Bankensystem ab. Eine eventuelle Finanzkrise und die entsprechenden Auswirkungen auf das Geldsystem können den Nutzen einer dezentralisierten Kryptowährung deutlich stärken.

Entwicklung in Deutschland nur schleppend

Die Deutschen sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nicht gerade die Schnellsten, wenn es darum geht, neue Technologien zu nutzen. Die Marktdurchdringung von neuen Zahlungsmethoden dauert in Deutschland daher deutlich länger.

Bargeld, wie wir es kennen, wird in der nahen Zukunft wahrscheinlich nicht zur Gänze verschwinden. Man kann jedoch den aktuellen Trend der Zahlungsmethoden befolgen. Bargeld verliert deutlich an Nutzen. Viele der kleinen Beträge im Kaffeehaus werden bereits bargeldlos beglichen.

Eine interessante Studie zu modernen Zahlungsmitteln hat das Unternehmen Mastercard Anfang des Jahres veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wird die Popularität der modernen Zahlungstechnologien europaweit miteinander verglichen.

Niemand kann wohl die Zukunft voraussehen, jedoch können Sie davon ausgehen, dass sich die Zahlungsmittel an die technologische Entwicklung sowie die Bedürfnisse der Gesellschaft anpassen werden.

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