Aktien kaufen - so geht's

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Wichtige Begriffe beim Kauf von Aktien

Aktien kaufen

Was sind Aktien?

Mit einer Aktie kaufen Sie Anteile an einer börsennotierten Aktiengesellschaft (Firma mit der Unternehmensform AG). Das Unternehmen möchte sich neues Kapital für die Expandierung der geschäftlichen Tätigkeiten besorgen. Anstatt sich einen Kredit aufzunehmen, verkauft das Unternehmen einen Teil (z.B 30%) an Aktionäre. Diese kaufen sich Aktien über die Börse (Handelsplatz) und unterstützen damit die Entwicklung des Unternehmens.

Im Gegenzug erhalten die Investoren eine Dividende (Gewinnausschüttung) bzw. können sie vom Kursanstieg profitieren (Wert des Aktienportfolios steigt).

Was ist die Börse?

Die Börse ist der Marktplatz, wo sich Angebot und Nachfrage treffen. Die Börse verbindet Aktionäre die ihre Aktien verkaufen möchten mit jenen Anlegern, die diese kaufen möchten. Der Marktplatz hilft auch anhand des Angebots und der Nachfrage einen Aktienkurs festzulegen.

Wovon ist der Aktienkurs abhängig?

Der Aktienkurs ist von mehreren Faktoren abhängig. Er wird vor allem durch Angebot und Nachfrage gebildet. Dies ist wiederum abhängig von der Entwicklung des Unternehmens sowie von äußeren Faktoren, die das Unternehmen bzw. die Industrie in der es operiert, beeinflussen.

Wenn das Unternehmen Gewinne erwirtschaftet und eine erfolgreiche Zukunftsperspektive anbietet, erhöht sich die Nachfrage nach den Aktien und der Kurs steigt.

Wenn das Unternehmen die Entwicklungsprognosen nicht erreicht oder es für negative Nachrichten sorgt, sinkt auch die Nachfrage und somit der Kurs.

Was ist eine Dividende?

Aktiengesellschaften schütten einen Teil der Gewinne an die Aktionäre aus. Dies kann auch als eine Art der Belohnung für ihr Vertrauen interpretiert werden. Nicht jedes Unternehmen schüttet Dividenden aus. Viele der Aktiengesellschaften behalten die Gewinne für sich, um die geschäftlichen Tätigkeiten weiter zu expandieren. Dies resultiert oft in einer Kurserhöhung.

Was ist ein Aktienindex?

Ein Aktienindex spiegelt den Wert der darin enthaltenen börsenorientierten Unternehmen wider. Der DAX repräsentiert die 30 größten börsenorientierten Unternehmen in Deutschland.

Wenn Sie in alle Unternehmen auf einmal investieren möchten, um somit eine gute Diversifikation zu erreichen, können Sie dies über ETFs bzw. Investmentfonds erreichen.

Durch die breite Diversifikation vermindert sich das unternehmensspezifische Risiko. Über einen ETF der den DAX widerspiegelt, investieren Sie in 30 verschiedene Unternehmen, die in verschiedenen Branchen und Regionen geschäftlich aktiv sind. Sie profitieren hier daher nicht nur von der Kursentwicklung eines einzigen Unternehmens, sondern von der gesamten Wirtschaftsentwicklung.

Wie kann ich meine Anlage streuen?

Eine Diversifikation erreichen Sie, indem Sie Ihre Anlage länderübergreifend auf verschiedene Währungen und Branchen sowie unterschiedliche Unternehmensgrößen streuen. Eine gute Risikostreuung erhalten Sie auch, indem Sie in ETFs (Gruppe von Aktien) investieren.

Was ist der Unterschied zwischen aktivem und passivem Investieren?

Aktives Investieren: Sie suchen sich aktiv Unternehmen heraus, bewerten diese und suchen sich jene heraus, bei denen Sie in Zukunft einen steigenden Aktienkurs erwarten können.

Passives Investieren: Sie investieren nicht in einzelne Aktien sondern in eine Gruppe von Aktien (Fonds). Dadurch erreichen Sie eine gute Diversifikation und verringern dadurch das Risiko einer Kurssenkung beim einzelnen Unternehmen. Diese Form des Investierens ist mit deutlich weniger Zeitaufwand verbunden und für langfristige Anleger deutlich besser geeignet.

Was ist ein Broker?

Ein Broker hilft, die Transaktionen zwischen Ihnen als Aktionär und der Börse zu verwalten. Sie geben über den Broker Aufträge zum Kauf bzw. Verkauf von Aktien, die an der Börse ausgeführt werden. Der Broker erhält für die Transaktion eine Gebühr (auch Courtage genannt). Da Privatpersonen nicht direkt an der Börse handeln können, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich bei einem Broker anzumelden, um Wertpapiere zu kaufen.

p2p geld investieren

Financer zeigt Ihnen, wie der Aktienhandel funktioniert, wo Sie Aktien kaufen können und welche Punkte Sie beim Aktienkauf beachten müssen.

Die Deutschen gehören historisch zu den konservativsten Investoren in Europa, wenn es sich um den Kauf von Aktien handelt. Aktien haben trotz der langfristigen guten Rentabilität keinen besonders guten Ruf.

Aktien sind hochriskante Anlageformen für reiche Spekulanten – oder so ähnlich war die Meinung vieler Deutschen.

Im letzten Jahr ist die Anzahl der deutschen Aktionäre jedoch um eine weitere Million gestiegen. Aktuell besitzt jeder sechste Deutsche ein Wertpapierdepot. Mehr als zehn Jahre hat es gedauert, bis wir wieder die gleiche Anzahl an Aktionären wie vor der Finanzkrise in 2007 erreicht haben.

Den Zuwachs an Aktionären haben wir zum Teil auch der Niedrigzinspolitik der EZB zu verdanken. Die Deutschen erhalten nun seit einiger Zeit keine Zinsen auf Ihrem Sparkonten, weshalb sie nach anderen Anlageformen suchen, wo sie trotz der Inflation kein Geld verlieren.

Es wird von Aktienexperten auch immer wieder erwähnt, dass ein breit diversifiziertes Portfolio mit einem Anlagehorizont von 10 – 15 Jahren immer eine positive Rendite erwirtschaftet hat. Dies bestätigt zumindest die Entwicklung der Aktienmärkte in den letzten 100 Jahren.

Als Aktionär müssen Sie heute nicht mehr spekulieren und kein hohes Risiko in Kauf nehmen, wenn Sie an der Börse Aktien handeln möchten. Eine gut überlegte Diversifikation hilft Ihnen, das Risiko zu streuen und trotz volatiler Kurse auf lange Sicht Gewinne zu erzielen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe beim Aktienhandel und zeigen Ihnen, wie Sie selbst in Aktien investieren können.

5 Punkte, die Sie bei der Depoteröffnung beachten sollte

  1. Online-Bank oder Filialbank
    Die wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten ist, ob Sie Ihr Wertpapierdepot selbst verwalten möchten, oder dieses lieber Ihrem Banker überlassen. Ein wichtiger Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten ist natürlich der Kostenfaktor. Eine Online-Bank muss keine Personalkosten für Personen in Filialbanken tragen und kann diese Ersparnisse in Form von niedrigen Gebühren an Aktionäre weitergeben.
  2. Welche Produkte möchte ich handeln und wie oft?
    Möchten Sie aktiv Investieren und Aktien regelmäßig kaufen und verkaufen oder bevorzugen Sie, passiv zu investieren und ETFs zu besparen?Beim Aktienhandel sollten Sie sich auch die angebotenen Handelsplätze ansehen. Bietet die Online-Bank die Möglichkeit, auf ausländischen Börsen zu handeln? Wie hoch sind die Gebühren dabei? Wenn Sie täglich handeln, sollten Sie auch den Spread der Banken, die Schnelligkeit der Aufträge sowie deren Zuverlässigkeit im Auge behalten.

    Passive Investoren
    sollten wiederum auf die Konditionen für ETFs und besparte ETFs achten.
    Je häufiger Sie handeln, desto höher die Transaktionskosten. Denken Sie daher auch an die angebotenen Ausführungsperioden bei ETF Sparplänen.
  3. Was sind die Kosten?
    Entscheiden Sie sich für eine Online-Bank, ist die Depotführung meist kostenlos. Sie sollten sich unbedingt über das Kostenmodell im Vorhinein informieren.
    Einige Banken bevorzugen das Fixpreissystem, wo Sie für jede Leistung den gleichen Betrag bezahlen, während andere Online-Broker ein variables Preismodell bevorzugen.
    Ab einer Investition von 500,- EUR pro Monat ist das Fixpreismodell meist günstiger.
    Da sich jedoch Konditionen häufig ändern, sollten Sie sich unbedingt auch das aktuelle Preis-Leistungsverzeichnis der einzelnen Anbieter ansehen.
    Comdirect
    OnVista
    Flatex
    Consorsbank
  4. Sicherheit Ihrer Anlage
    Die Broker verwalten zwar Ihre Wertpapiere, sind jedoch nicht deren Besitzer. Die Wertpapiere gehören Ihnen, der Online-Broker ist bloß der Verwalter, der in Ihrem Namen handelt. Sollte die Online-Bank in finanzielle Schwierigkeiten gelangen, können Sie Ihre Wertpapiere problemlos zu einem anderen Broker verlagern.Geld auf Sparkonten bzw. Girokonten ist bei Banken innerhalb der EU bis zu 100.000,- EUR besichert. Darüber hinaus übernimmt die freiwillige Einlagensicherung der deutschen Banken den Schutz für Beträge bis zu mehreren hunderttausend Euro.Es ist grundsätzlich ratsam, einen bekannten Online-Broker auszuwählen, der schon mehrere Jahre in der Branche tätig ist. Dies repräsentiert auch ein gewisses Vertrauen der vielen Anleger in die Online-Bank. Start-Ups und neue Online-Broker bieten zwar geringere Kosten an, sind jedoch nur mit Vorsicht zu genießen.
  5. Depot-Wahl ist nicht das Wichtigste
    Natürlich ist das Ziel eines jeden Aktionärs die Rendite zu maximieren und die Gebühren zu minimieren. Jedoch sollten Sie auch beachten, dass sich die Konditionen der Online-Broker regelmäßig ändern. Die einzelnen Unterschiede zwischen den Online-Banken sind nicht so wichtig wie Ihre Anlagestrategie und die Einstellung, die Sie beim Investieren mitbringen.

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*Nach drei Jahren wird das Wertpapierdepot weiterhin kostenlos geführt, sofern mindestens zwei Transaktionen je Quartal erfolgen, sonst fallen 5,85 EUR / Quartal an.

Das Angebot und die Konditionen zu Sparplänen der jeweiligen Anbieter erhalten Sie in unserem Vergleich zu ETF-Sparplänen.

Aktienanalyse / Unternehmensbewertung

Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf von Aktien ist natürlich die Aktienanalyse. Das Ziel der Analyse ist es herauszufinden, ob eine Aktie aktuell unterbewertet oder überbewertet ist und somit einen guten Einstiegszeitpunkt zu definieren.

Die Aktienbewertung beruht auf Annahmen, die man während der Recherche zum Unternehmen selbst erstellt. Ein jeder kann sich mit Hilfe von Formeln gewisse Indikatoren selbst ausrechnen, dennoch ist dies keine Garantie dafür, dass diese auch der Realität entsprechen.

Man kann sich natürlich die historischen Finanzzahlen der einzelnen Unternehmen ansehen und anhand dessen eine mögliche zukünftige Entwicklung prognostizieren. Eine gute Übersicht findet man auf der Webseite Morningstar, wo man die gewünschte Aktie eingibt und sich die Key Ratios anzeigen lässt.

Hier können Sie sich unter anderem den historischen Umsatz, das Betriebsergebnis, die Gewinnmarge, den Nettogewinn, die Anzahl der emittierten Aktien sowie die Dividende je Aktie ansehen und anhand dessen die zukünftige finanzielle Entwicklung abschätzen. Ihre Prognose diskontieren Sie zum heutigen Zeitpunkt und vergleichen Ihre Berechnung mit den aktuellen Finanzkennzahlen bzw. dem Aktienkurs.

Zur Aktienanalyse gehören jedoch auch andere Faktoren, die Sie unbedingt bei Ihren Annahmen berücksichtigen müssen.

Hierfür müssen Sie das Geschäftsmodell des Unternehmens verstehen und eine Antwort auf folgende Fragen finden:

  • Was genau ist das Produkt des Unternehmens?
  • Womit wird Geld verdient?
  • Kann das Produkt durch ein anderes besseres Produkt ersetzt werden?
  • Wie ist die Verhandlungsmacht der Lieferanten?
  • Wie hoch ist die Verhandlungsmacht der Kunden?
  • Was ist die Strategie des Unternehmens?
  • Wie ist die Fremdkapitalquote?

Alle diese Punkte helfen Ihnen, eine bessere Annahme über die mögliche Zukunftsentwicklung zu erstellen.

Online-Stock-Screener, wie der von Google, helfen Ihnen aktuelle und vergangene Daten zu verschiedenen Aktien abzufragen und sich damit ein Bild über Aktienkurse und deren Entwicklung zu machen. Sie können damit Aktien ausfindig machen, bei denen der Kurs in der letzten Zeit stark gesunken ist, um eventuell unterbewertete Aktien zu finden.

Wenn Sie sich ein Unternehmen aussuchen, ist es immer hilfreich, sich möglichst viele Informationen zusammenzusuchen. Börsennotierte Unternehmen haben meist immer eine Investor Relations Webseite, wo Sie sich über die Geschäftsberichte und Kennzahlen des Unternehmens informieren können. Sie sollten sich auch die Medienberichte zum Unternehmen ansehen und diese mit der Kursentwicklung vergleichen. Es ist immer hilfreich, ausfindig zu machen, warum ein Kurs gestiegen bzw. gesunken ist.

KGV

KGV ist ein Richtwert, um unterschiedliche Unternehmen miteinander vergleichen zu können.
Das KGV ist der Kurs einer Aktie geteilt durch den Gewinn pro Aktie bzw. die Marktkapitalisierung / der Gewinn.

z.B. 50 EUR Kurs der Aktie / 4 EUR Gewinn aus einer Aktie = KGV 12,5 Jahre

Das Ergebnis ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis eines Unternehmen auf der Börse in Jahren. Vereinfacht ausgedrückt zeigt das KGV, wie lange es dauert, bis Sie Ihre Investition durch den Gewinn aus der Aktie zur Gänze zurückverdienen.

Je geringer das KGV, desto besser. Allerdings ist das KGV nicht immer eine repräsentative Vergleichszahl. Man sollte unbedingt auch diese Punkte beachten.

  • Nie das KGV von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vergleichen (nur Konkurrenten vergleichen).
  • Bei jungen Unternehmen bzw. Unternehmen die aufgrund einer Wachstumsstrategie keinen Gewinn verzeichnen, ist das KGV nicht aussagekräftig.
  • Das auf Online-Portalen veröffentlichte KGV orientiert sich oft an zukünftigen Schätzungen.
  • Der Gewinn kann durch die Auflösung von stillen Reserven des Unternehmens manipuliert werden, wodurch das KGV künstlich verändert wird.
  • Oft werden Gewinne ohne Abzug der Steuern und eventuelle weitere Ausgaben herangezogen. Vergewissern Sie sich, dass Sie immer den Nettogewinn des Vorjahres in Ihre Berechnungen einbeziehen.
  • Externe Faktoren, wie die Senkung der Leitzinsen, verringern die Finanzierungskosten der Unternehmen, was zu einer Gewinnerhöhung führen kann.

Aktien kaufen

Der Kauf von Aktien ist ansich nicht schwierig und kann in wenigen Schritten erledigt werden.

Depot eröffnen: Einfach bei einem der Online-Broker bzw. bei Ihrer Filialbank anmelden und ein Depot eröffnen.

Aktien auswählen: Sobald Sie den Zugang zu Ihrem Wertpapierdepot erhalten haben und ein Verrechnungskonto für den Kauf von Wertpapieren angegeben haben (meist wird hierfür ein Verrechnungskonto bei der Online-Bank eröffnet), können Sie auch schon loslegen.

  • Im Suchfeld suchen Sie nach der gewünschten Aktie
  • Informieren Sie sich ausreichend über die finanzielle Situation und die Produkte des Unternehmens
  • Wählen Sie den gewünschten Marktplatz (Börse), wo Sie die Aktie handeln möchten
  • Geben Sie die gewünschte Aktienanzahl an, die Sie kaufen möchten
  • Sie können auch eventuell Orderzusätze und Limitorders stellen
  • Sie geben Ihre TAN ein und der Auftrag wird erfüllt
  • Innerhalb von 1 – 2 Tagen scheint dann Ihre Aktie in Ihrem Wertpapierdepot auf

Steuern beim Aktienhandel

steuer

Kursgewinne beim Aktienhandel sowie Dividendenerträge gehören zu den Kapitalerträgen und müssen versteuert werden. In Deutschland wird dies in Form einer Abgeltungssteuer gehandhabt. Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer, die direkt von der Quelle (beim Aktienhandel ist dies der Online-Broker) abgezogen wird.

Die Abgeltungssteuer beträgt einheitlich 25%. Es werden auch noch ein Solidaritätszuschlag sowie eine eventuelle Kirchensteuer hinzugerechnet.

Die Anleger müssen sich die Steuerabgaben nicht mehr selbst ausrechnen und diese in der Steuererklärung angeben, da dies bereits die Depotbank übernimmt.

Ein Vorteil bei der Besteuerung von Kursgewinnen ist auch die Berücksichtigung von Kursverlusten. Wenn Sie mit dem Verkauf einer Aktie Verlust gemacht haben, wird dieser von Ihren Gewinnen abgezogen.

Vorsicht: Aktienverluste können nur bei Aktiengeschäften verrechnet werden. Verluste aus dem Aktienhandel können nicht bei Gewinnen aus anderen Anlageformen verrechnet werden.

Hier ein praktisches Beispiel mit der Annahme, dass Sie nur in Aktien investieren:

Sie haben mit dem Aktienhandel 5.000,- EUR im Jahr verdient und 2.000,- EUR verloren.

5.000,- EUR – 2.000,- EUR – 801,- EUR (Steuerfreibetrag) = 2.199,- EUR – 25 % Abgeltungssteuer (549,75 EUR) = 1.649,25 EUR

Bei diesem Szenario zahlen Sie eine Abgeltungssteuer von 549,75 EUR

Ausnahme: Aktien im Ausland

Wenn Sie ausländische Aktien über einen deutschen Online-Broker gekauft haben, wir die Steuer in Deutschland abgezogen.

Wenn Sie die Aktien über einen ausländischen Online-Broker gehandelt haben, müssen die Gewinne in Ihrer Steuererklärung separat angegeben werden. Meist wurde hiervon bereits im Ausland eine Quellensteuer abgezogen. (Bei Degiro wird keine Steuer automatisch abgezogen) Um die Doppelbesteuerung zu vermeiden, müssen Sie sich hierfür die Quellensteuer zurückholen. Dies erfolgt durch entsprechende Formulare des Bundesministeriums.

Da die Online-Bank sofort alle Ihre Gewinne beim Aktienhandel automatisch versteuert, ist es ratsam, gleich bei der Depoteröffnung der Online-Bank einen Freistellungsauftrag auszustellen. Bis die Gewinne diesen Betrag erreichen, werden keine Steuern abgezogen.

Tipp: Wenn man über einen niedrigeren persönlichen Steuersatz als 25% verfügt, kann man beim Finanzamt die Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen und diese an die Online-Bank übersenden. In diesem Fall müssen Sie Ihre Gewinne gesondert in der Steuererklärung angeben. Die Kapitalerträge werden dann mit einem niedrigeren persönlichen Steuersatz besteuert.

Vor- und Nachteile des Aktienhandels

  • Hohes Risiko bei Einzelaktien
  • Relativ hoher Zeitaufwand bei der Aktienbewertung und der Unternehmensanalyse
  • Hohe Schwankungen der Aktienkurse
  • Rendite kann nicht vorhergesagt werden
  • Keine Einlagensicherung wie bei Sparkonten
  • Äußere Einflussfaktoren auf die Aktienkurse, die man als Investor nicht beeinflussen kann

Fazit

Dies war eine grobe Einführung zum Aktienhandel. Sie haben nun einen guten Überblick über die einzelnen Schritte, die Sie beim Aktienkauf berücksichtigen sollten. Das erfolgreiche Handeln mit Aktien ist kein Kinderspiel und die Gefahr, dass Sie Ihr Geld verlieren, ist sehr wohl gegeben. Diese Gefahr lässt sich durch eine gute Diversifikation, viel Selbststudium und eine für Sie angepasste Anlagestrategie bis zu einem gewissen Grad minimieren.

Der Kauf von Aktien bringt natürlich interessante Renditemöglichkeiten mit sich. Durch das höhere Risiko erhöht sich dementsprechend auch die Rendite. Anfänger sollten sich auf jeden Fall intensiv mit der Unternehmensbewertung auseinandersetzen, bevor Sie in die Aktie investieren. Idealerweise investiert man Schritt für Schritt kleine Summen. So kann man aus eigenen Fehlern lernen ohne dabei viel Risiko einzugehen bzw. viel Geld zu verlieren.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel sowie andere auf Financer.com veröffentlichten Beiträge sind keine Anlageberatung. Aktienhandel ist eine hochriskante Anlageform. Investieren Sie nur jenes Geld, das Sie auch verlieren können. Jeder übernimmt selbst die Verantwortung für das eigene Handeln.

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