Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundehaftpflichtversicherung dient zur finanziellen Absicherung von Hundebesitzern und ist in einigen Bundesländern sogar gesetzlich vorgeschrieben.

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  • Versicherungssumme bis 50 Millionen €
  • Schäden an gemieteten Räumen
  • Hüten fremder Tiere
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Ausgewählt 15 Mal

  • Versicherungssumme bis 20 Millionen €
  • Mietsachschäden
  • Führen ohne Leine
  • Welpen des versicherten Muttertieres
  • Versicherungssumme bis 10 Millionen Euro
  • Fremdhütung, solange nicht gewerbsmäßig
  • Auslandsschutz 12 Monate
  • Mietsachschäden bis 50.000,- EUR
  • Pauschale für Personen- und Sachschäden bis 10 Millionen Euro
  • Mietsachschäden bis 100.000,- EUR
  • Auslandsaufenthalt bis zu 1 Jahr
  • Mitversicherung des Nachwuchses bis 6 Monate

Jeder, der einen Hund zu Hause hat, weiß wie viel Freude es bringt, einen treuen Begleiter an seiner Seite zu haben. Wie wir Menschen, geraten auch Vierbeiner in riskante Situationen, in denen Sie sich selbst, Gegenstände oder auch Mitmenschen gefährden können.

Umso wichtiger ist es für Sie als Besitzer, dass Sie sich mit Ihrem Hund in den alltäglichen Lebenssituationen finanziell absichern. Dafür ist eine Hundehaftpflichtversicherung unerlässlich.

Gesetzliche Versicherungspflicht

Wussten Sie, dass es in gewissen Bundesländern eine gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde gibt? Diese Regelung wird auf Länderebene entschieden und gilt für die 6 folgenden Bundesländer:

  • Berlin
  • Brandenburg
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Thüringen
  • Schleswig-Holstein

In fünf weiteren Bundesländern ist eine Versicherung unter gewissen Umständen erforderlich:

  • Nordrhein-Westfalen – sofern der Hund eine Körpergröße von 40 cm überschritten hat
  • Baden-Württemberg – bei Bescheinigung einer Auffälligkeit des Hundes
  • Bayern – bei Bescheinigung einer Auffälligkeit des Hundes
  • Rheinland-Pfalz – bei Bescheinigung einer Auffälligkeit des Hundes
  • Sachsen Anhalt – Versicherungspflicht je nach Rasse
Wie die Liste erahnen lässt, gibt es einige Bundesländer, in denen eine gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde gilt – auch abgesehen von den Regelungen ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung ein sinnvolles Unterfangen.

Was zahlt eine Hundehaftpflichtversicherung?

Wir empfehlen Ihnen, die vielzähligen Hundehaftpflichtversicherungen zu vergleichen, um die bestmögliche Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden, da sich das Angebot je nach Anbieter unterscheiden kann.

Im Wesentlichen zahlt eine Hundehaftpflichtversicherung aber bei folgenden Schäden sowie Leistungen:

Die fünf häufigsten Schadensfälle bei Hunden

  1. Verletzungen an anderen Tieren
  2. Kleinere Schäden an Wertgegenständen wie Kleidung oder Elektronikartikeln
  3. Verletzungen an Menschen
  4. Schäden in der Wohnung
  5. Schäden im Verkehr

Die Übersicht der Leistungen sowie häufigsten Schadensfälle zielt darauf ab, die Haftpflichtversicherung zu vergleichen und ein Angebot zu finden, dass Sie gegen finanzielle Schäden absichert.

Wann zahlt die Hundehaftpflichtversicherung nicht?

Ähnlich wie bei der Hundeversicherung zahlt auch die Hundehaftpflichtversicherung nicht immer. In folgenden Fällen zahlt die Hundehaftpflichtversicherung ganz sicher nicht:

  • Schäden, die auf Vorsatz oder gefahrdrohende Umstände zurückzuführen sind
  • Zu späte Schadensmeldung

Zudem kann es sein, dass die Hundehaftpflichtversicherung nicht zahlt, wenn eine Person zum Beispiel mit Ihrem Hund Gassi geht und nicht mitversichert ist. Auch Mietsachschäden sind in der Regel nicht im Basis-Tarif einer Hundehaftpflichtversicherung enthalten.

Gewerblich genutzte Hunde, wie zum Beispiel Jagd- oder Wachhunde, unterliegen in der Regel einer Ausschlussklausel und müssen über eine separate Betriebshaftpflichtversicherung abgesichert werden!

Achten Sie daher genau auf die Konditionen und Leistungen des Anbieters – ansonsten kann es zu bösen Überraschungen kommen und Sie müssen für Schäden aufkommen, bei denen Sie dachten, dass diese Bestandteil Ihrer Versicherung sind!

Nicht versicherbare Hunderassen

In der Tat gibt es einige Rassen (dazu zählen auch Kreuzungen) – meistens Kampfhunde – die bei einigen Anbietern von Hundehaftpflichtversicherungen nicht versicherbar sind. Die Liste der nicht versicherbaren Hunderassen finden Sie meistens auf der Produktseite der Anbieter.

Bei manchen Anbietern wird es möglich sein, auch Kampfhunde zu versichern, was jedoch strengeren Auflagen unterliegt, wie zum Beispiel:

  • Kastrations- oder Sterilisationspflicht
  • Maulkorb – und Leinenzwang im öffentlichen Raum
  • Diverse Nachweise (polizeiliches Führungszeugnis oder Sachkundenachweis)
  • Höhere Hundesteuer

Ist eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll?

Laut dem bürgerlichen Gesetzbuch sind grundsätzlich alle Hundehalter verpflichtet, für alle Schäden aufzukommen, die durch ihren Vierbeiner verursacht wurden – in voller Höhe.

Dies kann für den einen oder anderen im Unglücksfall erhebliche finanzielle Konsequenzen bedeuten, denn der Schadensbetrag im Falle eines Verdienstausfalls, hoher materieller Schäden oder medizinischer Maßnahmen kann bis in die Millionenhöhe gehen.

In gewissen Bundesländern besteht ohnehin eine gesetzliche Versicherungspflicht für Hunde – und auch dort, wo keine Pflicht besteht ist es sinnvoll, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.

Eine reine Privathaftpflichtversicherung deckt Schäden durch den eigenen Hund nicht ab, sondern versichert lediglich Schäden, die durch das Hüten fremder Hunde entstehen!

Was Sie vor Vertragsabschluss wissen sollten

  • Hunderasse – wirkt sich auf den Tarif, beziehungsweise monatlichen Beitrag aus, den Sie entrichten müssen, da bei gewissen Rassen erhöhtes Versicherungsrisiko vorliegt.
  • Welpen – Haben Sie bereits eine Hundehaftpflichtversicherung und hat Ihr Vierbeiner Nachwuchs bekommen? Manche Welpen sind ab der Geburt beitragsfrei mitversichert. Werfen Sie einen Blick in Ihre Unterlagen, um Geld zu sparen!

Die Hundehaftpflichtversicherung zahlt keine Eigenschäden – dazu gehören jegliche Schäden, die dem Hundehalter selbst entstehen!

Achten Sie darauf, dass Sie vor Vertragsabschluss wahrheitsgemäße Angaben machen – sonst verlieren Sie unter Umständen den Anspruch auf Versicherungsschutz!

Worauf man bei einer Hundehaftpflichtversicherung achten sollte

  • Selbstbeteiligung – Sollten Sie eine Versicherung abschließen, so stellt sich auch stets die Frage nach der Höhe der Selbstbeteiligung.
    Faustregel: Je mehr Sie für Ihre Versicherung zahlen, desto geringer ist die Selbstbeteiligung. Wir empfehlen, im Idealfall ein paar mehr Euro auszugeben, dafür aber eine Hundehaftpflicht ohne Selbstbeteiligung abzuschließen – im Falle eines Schadens rentiert sich das nämlich.
  • Schutz im Ausland – Verreist der Vierbeiner mit Ihnen ins europäische Ausland oder gar jenseits der EWR-Staaten? In diesem Fall ist ein Auslandsschutz besonders wichtig, da es im Urlaub je nach Reiseziel zu weitaus mehr unerwarteten Situationen kommen kann, die schwer einzuschätzen sind. Wer nicht verreist, der benötigt folglich auch keinen Auslandsschutz.
  • Pauschale Deckungshöhe – Die Deckungshöhe ist abhängig von dem monatlichen Beitrag, den Sie für Ihre Hundehaftpflicht zahlen. Wir empfehlen eine Deckungshöhe von mindestens 5 Millionen Euro, damit Sie insbesondere bei Personenschäden abgesichert sind.

Wie viel kostet eine Hundehaftpflichtversicherung?

Die Kosten einer Hundehaftpflichtversicherung können sich zwischen den Anbietern wesentlich unterscheiden. Daher empfehlen wir Ihnen, die Hundehaftpflichtversicherungen zu vergleichen, um ein günstiges, aber gutes Angebot zu finden.

Im Folgenden liefern wir Ihnen ein konkretes Preisbeispiel, damit Sie sich ein besseres Bild von den Kosten einer Hundehaftpflicht verschaffen können. Die Hundehaftpflicht der Barmenia besteht aus drei verschiedenen Modellen – Basis-Schutz, Top-Schutz und Premium-Schutz.

Der Basis-Schutz kostet mit Selbstbeteiligung 46,43 ,- EUR pro Jahr und ist somit der günstigste Tarif des Anbieters. Der Premium-Schutz umfasst wesentlich mehr Leistungen, ist mir 66,95 ,- EUR (ebenfalls mit Selbstbeteiligung) auch etwas teurer. Selbstverständlich bietet Barmenia auch die Option, sich für eine Hundehaftpflicht ohne Selbstbeteiligung zu entscheiden. Mehr zum Anbieter erfahren Sie hier.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Hundehaftpflichtversicherung in einigen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben – jedoch überall sinnvoll ist. Die Hundehaftpflicht übernimmt Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die ohne Versicherung in einer unglücklichen Situation den finanziellen Ruin bedeuten könnten.

Erkundigen Sie sich genauestens nach den Konditionen und vergleichen Sie die Anbieter der Hundehaftpflichtversicherungen, besonders, wenn Sie Besitzer eines Kampfhundes sind.

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